ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2010(K)ein Thema für die GMK

POLITIK

(K)ein Thema für die GMK

Dtsch Arztebl 2010; 107(36): A-1664 / B-1476 / C-1456

Rieser, Sabine

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Auf dem Höhepunkt der Debatte um Ursachen und Folgen des Todes von Säuglingen in der Universitätskinderklinik Mainz äußerte sich auch Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Philipp Rösler (FDP). Er sprach sich Ende August für bundesweit einheitlichere Regelungen zum Infektionsschutz aus.

„Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium nimmt das Thema sehr ernst“, erklärte ein Ministeriumssprecher vor der Bundespressekonferenz. Rösler wolle es beim nächsten Treffen der Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz der Länder (GMK) erörtern; dies hätten die Länder bereits begrüßt.

Welche Veränderungen Rösler konkret anstoßen möchte, beispielsweise ob in Zukunft in jeder Klinik Hygienebeauftragte eingesetzt werden sollen, blieb offen. Gewünscht sei, dass die Standards, die das Robert-Koch-Institut vorgebe, in den Bundesländern einheitlicher als bisher umgesetzt würden, erklärte der Sprecher.

Anzeige

Aus Niedersachsen, dessen Ge­sund­heits­mi­nis­terium derzeit die Federführung in der GMK hat, ist nur zu hören, dass es im Herbst eine Sondersitzung geben werde, allerdings aus Anlass der anstehenden Finanzreformen im Gesundheitswesen. Ob auch über gesetzliche Veränderungen beim Infektionsschutz gesprochen wird, ist offen. Die Tagesordnung steht noch nicht fest. Rie

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema