ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2010(K)ein Thema für die GMK
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Auf dem Höhepunkt der Debatte um Ursachen und Folgen des Todes von Säuglingen in der Universitätskinderklinik Mainz äußerte sich auch Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP). Er sprach sich Ende August für bundesweit einheitlichere Regelungen zum Infektionsschutz aus.

„Das Bundesgesundheitsministerium nimmt das Thema sehr ernst“, erklärte ein Ministeriumssprecher vor der Bundespressekonferenz. Rösler wolle es beim nächsten Treffen der Gesundheitsministerkonferenz der Länder (GMK) erörtern; dies hätten die Länder bereits begrüßt.

Welche Veränderungen Rösler konkret anstoßen möchte, beispielsweise ob in Zukunft in jeder Klinik Hygienebeauftragte eingesetzt werden sollen, blieb offen. Gewünscht sei, dass die Standards, die das Robert-Koch-Institut vorgebe, in den Bundesländern einheitlicher als bisher umgesetzt würden, erklärte der Sprecher.

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Aus Niedersachsen, dessen Gesundheitsministerium derzeit die Federführung in der GMK hat, ist nur zu hören, dass es im Herbst eine Sondersitzung geben werde, allerdings aus Anlass der anstehenden Finanzreformen im Gesundheitswesen. Ob auch über gesetzliche Veränderungen beim Infektionsschutz gesprochen wird, ist offen. Die Tagesordnung steht noch nicht fest. Rie

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