ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2010Nahostkonflikt: Verzweifelte Reaktion
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. . . Man kann über die Art und Weise, wie Israel die Durchbrechung der Schutzzone durch die sogenannte Friedensflotte verhindert hat, diskutieren. Ebenfalls über das Leben der Menschen im Gazastreifen. Die IPPNW wie auch die Verantwortlichen der sogenannten Friedensflotte sind jedoch auf einem Auge vollständig blind: Mit mitleidsheischenden Bildern (wie auch im DÄ) wird das Leid der Menschen im Gazastreifen herausgestellt und Israel angeklagt – ohne auf das Leid in Israel nach mehreren Angriffskriegen der arabischen Nachbarstaaten bis hin zu den andauernden Anschlägen und Raketenangriffen aus dem Gazastreifen und dem Südlibanon einzugehen. Dass die Terrororganisation Hamas als gnadenloses Unterdrückungsregime im Gazastreifen als der tatsächliche Verursacher der dortigen Probleme gelten kann, wird übersehen. Dass Israel zudem alle seine Siedlungen im Gazastreifen wie vereinbart geräumt hat (vielleicht war das viel eher ein Fehler Israels) und seitdem Gaza unter rein palästinensischer Führung steht, nun aber dafür regelmäßig Raketen und Anschläge aus dem Gazastreifen die israelische Zivilbevölkerung bedrohen, geht unter – wie auch die Bedrohung der Menschen im Gaza durch den Terror der Hamas dort und die Einführung der islamischen Scharia. Wer von dieser „Friedensflotte“ oder der IPPNW prangert dies etwa als „Unfrieden“ an? Hilfsgüter, ja sogar Krankenwagen etc. werden regelmäßig für die Zwecke der Hamas missbraucht, und so ist die Abriegelung viel eher eine verzweifelte Reaktion Israels, seine Bewohner vor dem Hass einiger radikaler Palästinenser zu schützen, die wie viele aus den umliegenden islamischen Ländern die Vernichtung der Juden und die Auslöschung Israels von der Landkarte . . . fordern . . .

Dr. med. Michael Kiworr, 68199 Mannheim

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