ArchivDeutsches Ärzteblatt PP9/2010Traumatisierte Soldaten: Versorgung lückenhaft

AKTUELL

Traumatisierte Soldaten: Versorgung lückenhaft

Meißner, Marc

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Die Versorgung von Soldaten, die traumatisiert aus Kriegs- und Krisengebieten zurückkehren, ist unzureichend. Dies hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) in einem aktuellen Positionspapier dargestellt. In der stationären Versorgung an den Bundeswehrkrankenhäusern seien beispielsweise von insgesamt 38 Planstellen für Psychiater über 40 Prozent nicht besetzt. Die BPtK schlägt deshalb vor, auch auf Psychologische Psychotherapeuten zurückzugreifen, um die Versorgungssituation zu verbessern. Darüber hinaus empfiehlt sie eine Kooperation zwischen Bundeswehr und Ausbildungsstätten für Psychologische Psychotherapeuten. Dies soll Psychologen der Bundeswehr ermöglichen, eine postgraduelle Psychotherapeutenausbildung zu absolvieren. mei

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
Deutsches Ärzteblatt plus
zum Thema

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote