ArchivDeutsches Ärzteblatt37/2010Präoperative Physiotherapie: Weniger postoperative Komplikationen

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Präoperative Physiotherapie: Weniger postoperative Komplikationen

Dtsch Arztebl 2010; 107(37): A-1722 / B-1522 / C-1502

Zylka-Menhorn, Vera

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Physiotherapeutische Behandlungen nach Operationen sind klinischer Alltag. Viele Patienten würden jedoch davon profitieren, wenn sie bereits vor einem operativen Eingriff an ihrer Fitness arbeiteten, wie die Ergotherapeutin Christine Schaefer in der Fachzeitschrift „physiopraxis“ (2010; 8[5]: 32–5) berichtet. In der Regel müssen Patienten mehrere Wochen auf geplante Operationen wie onkologische Eingriffe oder den Einsatz eines neuen Hüft- oder Kniegelenks warten. „Diese Zeit kann genutzt werden“, sagt Schaefer und verweist auf niederländische Studien, nach denen das präoperative Training dazu beiträgt, dass die Patienten postoperativ schneller fit für den Alltag sind.

Wer vorher Physiotherapie erhält, kommt nach der Operation schneller wieder auf die Beine. Foto: picture-alliance
Wer vorher Physiotherapie erhält, kommt nach der Operation schneller wieder auf die Beine. Foto: picture-alliance

Ausdauertraining und Muskelkräftigung stehen dabei ebenso auf dem Programm wie die Erweiterung der Atemkapazität. Erfolge des frühen Trainings zeigen sich nach Angaben von Schaefer darin, dass die Komplikationsrate nach dem Eingriff sinkt und die Patienten die Klinik früher verlassen können. Besonders deutlich war die prophylaktische Wirkung bei der Vermeidung von Erkrankungen der Atemwege. zyl

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