PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(37): A-1760 / B-1552 / C-1532

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Wilhelm P. Winterstein, Wibke Hengstenberg, Benjamin Meder und Ursula Winterstein. Foto: Deutsche Herzstiftung
Wilhelm P. Winterstein, Wibke Hengstenberg, Benjamin Meder und Ursula Winterstein. Foto: Deutsche Herzstiftung

Wilhelm-P.-Winterstein-Preis – verliehen von der Deutschen Herzstiftung, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. med. Wibke Hengstenberg, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Regensburg, und Dr. med. Benjamin Meder, Klinik für Innere Medizin III, Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Universitätsklinikum Heidelberg. Hengstenberg wurde für eine Studie mit dem Titel „Der EKG-Phänotyp der frühen Repolarisation ist mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Mortalität in der Allgemeinbevölkerung assoziiert: Ergebnisse der MONICA/KORA-Studie“ ausgezeichnet. Darin konnte gezeigt werden, dass Personen mit einem bestimmten EKG-Muster, der sogenannten frühen Repolarisation, im Vergleich zu Personen ohne dieses EKG-Merkmal eine erhöhte Sterbewahrscheinlichkeit aufweisen. Meder wurde für seine Arbeit „Complex micro-RNA Signatures as Novel Biomarkers for Acute Myocardial Infarction“ geehrt. Er konnte darlegen, dass es neben gängigen Biomarkern für Herz-Kreislauf-Erkrankungen neue kardiale Biomarker gibt, die ein hohes Potenzial für die Diagnosestellung eines akuten Myokardinfarkts aufweisen.

Stephanie E. Combs. Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Stephanie E. Combs. Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
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Hermann-Holthusen-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie, Dotation: 5 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Stephanie E. Combs, Oberärztin in der Abteilung für Radioonkologie und Strahlentherapie der Radiologischen Universitätsklinik Heidelberg. Sie erhielt den Preis für ihre Forschungsarbeiten, die maßgeblich zur Verbesserung der Therapie bei Gliomen beigetragen haben. Mehrere von ihr und ihrem Team erarbeitete Konzepte zur Hochpräzisionsstrahlentherapie, kombinierten Strahlen- und Chemotherapie, Schwerionentherapie oder zu Behandlungen mit bestimmten Tumorblockern haben sich bereits in klinischen Studien bewährt beziehungsweise werden gerade im Rahmen von Studien geprüft.

Forschungspreis der DGPPR – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Klinische Psychotherapie und Psychosomatische Rehabilitation (DGPPR), Dotation: 1 000 Euro, an Dr. med. Barbara Lieberei, Oberärztin, Rehabilitationszentrum Seehof, Teltow/Berlin. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre Arbeit zur Entwicklung eines diagnostischen Interviews und diagnostischer Kriterien für die sogenannte posttraumatische Verbitterungsstörung.

Sibylle-Assmus-Förderpreis für Neuroonkologie – verliehen anlässlich der Jahrestagung der Neuroonkologischen Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Krebsgesellschaft von der Stiftung Sibylle Assmus, Dotation: 10 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Frank Winkler, Gruppenleiter des Neuroonkologischen Labors der Neurologischen Universitätsklinik, Ludwig-Maximilians-Universität München. Winkler wurde für seine bisherige Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Neuroonkologie und das Projekt „Die Bedeutung peritumoraler Angiogenese für das Wachstum und die Invasion von malignen Gliomen“ ausgezeichnet. EB

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