ArchivDeutsches Ärzteblatt38/2010Arzneimittelgesetzgebung: Pro und kontra im Video

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Arzneimittelgesetzgebung: Pro und kontra im Video

Dtsch Arztebl 2010; 107(38): A-1777 / B-1565 / C-1545

Osterloh, Falk

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Mit dem Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarkts (AMNOG) will Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Philipp Rösler in die Preisgestaltung bei patentgeschützten innovativen Arzneimitteln eingreifen. Bislang können die Pharmaunternehmen die Preise für solche Präparate nach Belieben selbst festlegen. Künftig sollen die Arzneimittelhersteller mit dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen auf der Basis einer frühen Nutzenbewertung die Preise für jedes neue Arzneimittel aushandeln. Im Videointerview mit dem Deutschen Ärzteblatt bewerten zwei Arzneimittelexperten aus unterschiedlichen Blickwinkeln die geplante gesetzliche Neureglung.

„Prinzipiell denke ich, dass das AMNOG ein erster Schritt in die richtige Richtung ist“, erklärte der Vorsitzende der Arznei­mittel­kommission der deutschen Ärzteschaft, Prof. Dr. med. Wolf-Dieter Ludwig. In vielen Einzelheiten sei das Gesetz jedoch noch verbesserungswürdig. So müssten beispielsweise nicht nur klinische Studien, sondern auch Studienprotokolle veröffentlicht werden. „Das AMNOG soll Wettbewerb im Arzneimittelmarkt schaffen. Das halten wir für richtig“, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller, Cornelia Yzer. Nun sei es wichtig, dass nicht nur Wettbewerb drauf-, sondern auch im Gesetz drinstehe. fos

@Das Video im Internet:
www.aerzteblatt.de/video42680

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