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Frederik Marmé, Foto: Universität Heidelberg
Frederik Marmé, Foto: Universität Heidelberg

ASCO Cancer Foundation Merit Award – verliehen von der American Society of Clinical Oncology (ASCO), Dotation: 1 500 US-Dollar, an Dr. med. Frederik Marmé, Oberarzt der Sektion Onkologische Ambulanz und Tagesklinik der Universitätsfrauenklinik Heidelberg. Patientinnen mit Brustkrebs, die eine bestimmte erbliche Variante des Gens CD24 besitzen, haben besonders gute Chancen, auf die Therapie anzusprechen. Diesen Zusammenhang entdeckte Marmé, als er im Blut von 257 betroffenen Frauen, die vor der Operation eine Chemotherapie erhalten hatten, nach Markern für den Therapieerfolg fahndete. Frauen mit der Genvariante haben, unabhängig vom Tumortyp, nach der Therapie eine mehr als vierfach höhere Wahrscheinlichkeit als andere Patientinnen, dass die Tumorzellen vollständig verschwinden.

Best Abstract Award – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Immungenetik, Dotation: 1 000 Euro, an Dr. rer. nat. Magdalena Switala aus der Arbeitsgruppe von Priv.-Doz. Dr. rer. medic. Vera Rebmann, Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Essen. Sie wurde für ihre hervorragende Arbeit zur Verbesserung der diagnostischen Möglichkeiten zur Vorhersage der Behandlungsbedürftigkeit bei Patienten mit chronischer lymphatischer Leukämie ausgezeichnet. Diese Arbeit ist aus einer Kooperation mit Priv.-Doz. Dr. med. Holger Nückel aus der Klinik für Hämatologie und dem Institut für Transfusionsmedizin, Uniklinikum Essen, entstanden.

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Martin Hulpke-Wette, Volker Schettler, Aygül Özkan und Eberhard Gramsch (von links). Foto: U. Köster
Martin Hulpke-Wette, Volker Schettler, Aygül Özkan und Eberhard Gramsch (von links). Foto: U. Köster

KVN-Gesundheitspreis – verliehen von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), Dotation: 5 000 Euro, in der Kategorie „Gesund­heits­förder­ung und Prävention“ an das Blutdruckinstitut Göttingen. Priv.-Doz. Dr. med. Volker Schettler und Dr. med. Martin Hulpke-Wette vom Blutdruckinstitut nahmen den Preis aus den Händen von Aygül Özkan, der niedersächsischen Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration in Empfang. EB

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