ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2010Exzellenzinitiative: Startschuss für die zweite Runde

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Exzellenzinitiative: Startschuss für die zweite Runde

Dtsch Arztebl 2010; 107(39): A-1834 / B-1610 / C-1586

Richter-Kuhlmann, Eva

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Die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung der Spitzenforschung hat eine neue Runde erreicht: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erhielt jetzt von 65 Hochschulen aus dem ganzen Bundesgebiet 227 neue Antragsskizzen für Projekte in der zweiten Phase des Wettbewerbs. Darunter sind 98 Skizzen für Graduiertenschulen, 107 für Exzellenzcluster und 22 für universitäre Zukunftskonzepte.

Die hohe Zahl der Antragskizzen zeigt das große Interesse der Hochschulen an der Exzellenzinitiative. Foto: vario images
Die hohe Zahl der Antragskizzen zeigt das große Interesse der Hochschulen an der Exzellenzinitiative. Foto: vario images

„Die hohe Zahl der Antragsskizzen zeigt uns deutlich, wie groß das Interesse der Hochschulen an der Exzellenzinitiative ist, die das deutsche Wissenschaftssystem nachhaltiger verändert hat als alle anderen Programme der vergangenen Jahrzehnte“, erklärte DFG-Präsident Prof. Dr. Matthias Kleiner. Die Antragsskizzen werden bis zum Januar 2011 von der DFG und dem Wissenschaftsrat begutachtet. Eine gemeinsame Kommission wird Anfang März 2011 entscheiden, welche Bewerbungen in die Endrunde des Wettbewerbs kommen. Das endgültige Ergebnis soll Mitte 2012 vorliegen.

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Für die zweite Phase der Exzellenzinitiative stehen insgesamt 2,724 Milliarden Euro zur Verfügung. Im Juni 2009 hatten der Bund und die Länder die Fortsetzung des erfolgreichen Programms zur Förderung der Spitzenforschung an den deutschen Universitäten beschlossen, das seit 2006 in zwei Runden läuft. Auch in der zweiten Phase des Programms werden 75 Prozent des Geldes vom Bund und 25 Prozent von den jeweiligen Sitzländern der geförderten Einrichtungen bereitgestellt. ER

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