ArchivDeutsches Ärzteblatt39/2010Marlene Rupprecht: Für gesunde und starke Mütter

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Marlene Rupprecht: Für gesunde und starke Mütter

Hibbeler, Birgit

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Marlene Rupprecht, Foto: privat
Marlene Rupprecht, Foto: privat

Das Wohlergehen von Müttern ist für Marlene Rupprecht (62) eine Herzensangelegenheit. „Viele Mütter brauchen Hilfe, um ihre Gesundheit zu stärken“, sagt Rupprecht. Für die SPD-Bundestagsabgeordnete und Kuratoriumsvorsitzende des Müttergenesungswerks ist klar: Nur so können die Frauen ihren Alltag bewältigen und für ihre Familien stark sein.

Das Müttergenesungswerk feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Für Rupprecht nicht nur ein Grund zum Feiern, sondern auch eine gute Gelegenheit auf das Anliegen ihres Verbandes aufmerksam zu machen. Denn ihrer Meinung nach haben viele Krankenkassen noch nicht erkannt, wie wichtig die Gesundheit von Müttern ist.

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Nach Angaben des Müttergenesungswerks werden viele Anträge auf „Mutter-Kind-Kuren“ abgelehnt. Diese Leistungen, die im Sozialgesetzbuch eigentlich Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen für Mütter und Väter heißen, sind seit 2007 eine Pflichtleistung der Krankenkassen. Trotzdem sind nach Angaben des Müttergenesungswerks im ersten Quartal 2010 die Ausgaben in diesem Bereich um 15 Prozent gesunken. Deshalb sei ein entschlossenes Handeln der Politik gefragt, meint Rupprecht. Nur dann würden die Krankenkassen ihre Verantwortung auch wahrnehmen. Birgit Hibbeler

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