ArchivDeutsches Ärzteblatt40/1997Klonen: Kein „Bein stellen“

SPEKTRUM: Leserbriefe

Klonen: Kein „Bein stellen“

Grüning, Klaus

Zu dem Beitrag "Klonen durch die Hintertür" von Gisela Klinkhammer in Heft 26/1997:
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LNSLNS . . . Wie es seit eh und je geschah, wenn Menschen sich eine neue Waffe ausgedacht haben, hat es Menschen gegeben, die sie angewendet haben. So wird es auch beim Klonen von Menschen sein. Das ist aber kein Grund, den Dingen freien Lauf zu lassen. Es muß sicher das Menschenmögliche getan werden, um das Klonen von Menschen zu verhindern.
Bei den zu ergreifenden Maßnahmen darf man sich beziehungsweise der Menschheit bei der eingesetzten FastHysterie und vielleicht sogar Ideologisierung der Debatte nicht selbst "ein Bein" stellen. Unter Umständen verhindern wir damit segensreiche Möglichkeiten. Wenn die molekularbiologische Forschung dem Klonen eines Menschen nahe kommt und es nur über diesen Weg gelingt, eines Tages - vielleicht erst in 100 Jahren - durch partielles Klonieren von körpereigenen Zellen Organverpflanzungen überflüssig zu machen, dann war das Klonen die Sache wert.
Dr.-Ing. Klaus Grüning, Warmbrunner Straße 20 a, 14193 Berlin
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