ArchivDeutsches Ärzteblatt PP10/2010Ambulante Palliativversorgung – Vision und Wirklichkeit: Kooperationstagung der Bundes­ärzte­kammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

Ambulante Palliativversorgung – Vision und Wirklichkeit: Kooperationstagung der Bundes­ärzte­kammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

PP 9, Ausgabe Oktober 2010, Seite 477

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6. November, Berlin

Um die ambulante Versorgung zu verbessern, hat der Gesetzgeber 2007 die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) ins Sozialgesetzbuch V aufgenommen und damit einen Gesetzesanspruch unheilbar kranker Menschen auf eine interdisziplinäre häusliche Versorgung geschaffen. Hierzu sind in Ergänzung zu bestehenden regionalen ambulanten Versorgungsangeboten in den letzten Jahren Strukturen aufgebaut worden, die schwerstkranken Patienten ein würdiges Sterben zu Hause ermöglichen sollen. Die allgemeine wie die spezielle Palliativversorgung haben allerdings noch nicht zu einer befriedigenden Versorgung von Schwerstkranken und sterbenden Menschen in ihrem häuslichen Umfeld geführt.

Die Kooperationstagung will die Sensibilität für die Probleme der spezialisierten und der allgemeinen ambulanten Palliativversorgung wecken, die Ergebnisse des Chartaprozesses diskutieren, gute Praxismodelle darstellen sowie Leistungserbringer und Patientenverbände zum Erfahrungsaustausch zusammenbringen.

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Tagungsort: KBV, Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin

Fortbildungsnachweis: Die Veranstaltung wurde von der Ärztekammer Berlin mit acht Fortbildungspunkten anerkannt.

Auskunft: Bundes­ärzte­kammer, Renate Eichhorn, Telefon: 030 400456-418, Jana Köppen, Telefon: 030 400456-412, E-Mail: cme@baek.de, Internet: www.bundesaerztekammer.de 

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