PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(41): A-1992 / B-1736 / C-1708

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Martin Sack, Jörg Weidenhammer, Gitta Jacob, Birger Dulz und Stephan Doering (von links). Foto: J. Bonnet
Martin Sack, Jörg Weidenhammer, Gitta Jacob, Birger Dulz und Stephan Doering (von links). Foto: J. Bonnet

Hamburger Preis und Fellowship Persönlichkeitsstörungen – verliehen von der Gesellschaft zur Erforschung und Therapie von Persönlichkeitsstörungen, Dotation: 10 000 Euro und 5 000 Euro, gestiftet von den Asklepios-Kliniken Hamburg. Der Hamburger Preis Persönlichkeitsstörungen wurde an Priv.-Doz. Dr. med. Martin Sack, München, für seine Arbeit zur Prävalenz von Traumafolgestörungen bei Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen vergeben. Das Hamburger Fellowship Persönlichkeitsstörungen erhielt Dr. phil. Dipl.-Psych. Gitta Jacob, Freiburg, für ihre Arbeit „Ein Gruppentherapiemodul zur Verbesserung des Selbstwertes bei Patientinnen mit Borderline Persönlichkeitsstörung: Konzept und Evaluation“.

Adalbert-Czerny-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Dotation: 10 000 Euro. Preisträger ist Dr. Marco Henneke vom Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Göttingen, Abteilung Pädiatrie II, Schwerpunkt Neuropädiatrie. Henneke erhielt den Preis für seine Arbeit „RNASE T2-deficient cystic leukoencephalopathy resembles congenital cytomegalovirus brain infection“.

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Max-Ratschow-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie, Dotation: 5 000 Euro. Dr. med. Marc Schindewolf, Assistenzarzt am Universitätsklinikum Frankfurt am Main, Zentrum der Inneren Medizin, Angiologie/Hämostasiologie, erhielt die Auszeichnung für seine Arbeit „Incidence and causes of heparin-induced skin lesions“. Gemeinsam mit Prof. Dr. med. Ralf Ludwig, Universitätsklinikum Lübeck, Zentrum der Dermatologie, zeigte er, dass durch Heparin ausgelöste Hautveränderungen eine sehr häufige Nebenwirkung bei internistischen Patienten darstellen, meist durch eine kutane Typ-IV-Allergie bedingt.

Pfizer-Forschungsförderpreis Rheumatologie verliehen vom Geschäftsbereich Specialty Care bei Pfizer, Dotation: 50 000 Euro, an Dr. med. Thomas Neumann und Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Sämann, Oberärzte an der Klinik für Innere Medizin III, Universitätsklinikum Jena. Die Rheumatologen wollen mit Hilfe der Untersuchung kleinster Gefäße in der Netzhaut den Einfluss von TNF-alpha-Blockern, entzündungshemmenden Wirkstoffen, auf Gefäßveränderungen testen, von denen chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen oft begleitet werden und die das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko der Patienten erhöhen.

Schwarz-Monheim-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie. Gestiftet wurde der Preis von der UCB-Pharma, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. med. Roman Rodionov, Assistenzarzt im Universitätsklinikum Dresden. Er erhält die Auszeichnung für seine Arbeit: „Overexpression of Dimethylagine Dimethylaminohydrolase Protects Against Cerebral Vascular Effects of Hyperhomocysteinemia“. Rodionov untersuchte den Einfluss von asymmetrischen Dimethylarginin, einem endogenen Hemmstoff der endothelialen Stickstoffmonooxidsynthase, der bei Gefäßerkrankungen vermehrt entsteht. EB

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