ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2010Bilderserie „Große Ärzte“: Handgeschriebene Porträts

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Bilderserie „Große Ärzte“: Handgeschriebene Porträts

Klinkhammer, Gisela

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Der Kölner Arzt und Künstler SAXA hat Bilderserien speziell für Praxen und Kliniken zugunsten des Kölner Fördervereins für krebskranke Kinder Köln geschaffen

Der Kölner Arzt und Künstler Dr. med. Sascha A. Lehmann (Künstlername: SAXA) und Arnd Halbach von der Galerie „inundart“ bieten jetzt zusammen mit dem Deutschen Ärzte-Verlag speziell für Arztpraxen und Kliniken die Bilderserie „Große Ärzte“ an. Dafür hat der Wortmaler SAXA den Medizinern Robert Koch, Paul Ehrlich, Wilhelm Conrad Röntgen und Emil von Behring ein besonderes Denkmal gesetzt: Er schuf in einer speziellen Technik handgeschriebene Porträts der vier Nobelpreisträger.

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Alle vier Motive – im Original jeweils ein Quadratmeter groß – sind nun als Editionen erhältlich, online unter www.aerzteverlag.de oder über den Deutschen Ärzte-Verlag (Dieselstraße 2, 50859 Köln, Telefon 02234 7011-324). Ganz gleich, ob die Bilderserien künftig in Warte- oder Behandlungszimmern, Fluren oder heimischen Wohnzimmern zur Geltung kommen – positive Wirkung zeigen sie auf jeden Fall: Von jeder verkauften Serie werden nämlich zehn Prozent des Erlöses an den Förderverein für krebskranke Kinder Köln gespendet.

Auch dem Nobelpreisträger Robert Koch hat SAXA ein besonderes Denkmal gesetzt. Fotos: inundart
Auch dem Nobelpreisträger Robert Koch hat SAXA ein besonderes Denkmal gesetzt. Fotos: inundart

Der Verein, der vor 20 Jahren als Initiative von betroffenen Eltern gegründet wurde, erhält keine staatliche Unterstützung und ist daher zur Finanzierung seiner zahlreichen Aktivitäten auf Spenden angewiesen. Allein aufgrund des hohen Spendenaufkommens ist es dem Förderverein jedoch gelungen, ein großes Elternhaus mit 15 Apartments auf dem Gelände der Universitätsklinik Köln zu errichten und zu unterhalten. Seit 1998 dient es Eltern und Geschwistern von krebskranken Kindern für die Dauer deren Behandlung auf der Kinderkrebsstation als zweites Zuhause. Darüber hinaus finanziert der Förderverein zusätzliche Stellen in der Klinik, veranstaltet Freizeiten, unterstützt Forschungsprojekte und steht Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite.

Lehmann studierte Medizin in Köln und promovierte 2006 in der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität zu Köln. Nicht zuletzt dadurch wurde ihm die Bedeutung gesellschaftlicher Förderung von Kindern und Jugendlichen bewusst. Unter dem Motto „Kunst gibt Hoffnung“ wurde bereits 2006 unter der Schirmherrschaft von Olympiasiegerin Heike Henkel der Erlös einer Versteigerung seiner Bilder der Aktion „Lichtblicke“ gespendet. Seit seinem 15. Lebensjahr beschäftigt er sich intensiv mit Malerei und Lyrik.

Gisela Klinkhammer

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