PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(42): A-2056 / B-1790 / C-1762

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Avery-Landsteiner-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet von CSL Behring, Marburg, an Prof. Shizuo Akira, Direktor des WPI Immunology Frontier Research Center, Osaka University, Japan. Akira erhielt den Preis für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Erkennung von Mikroorganismen und Fremdstoffen durch das Immunsystem. Seine Erkenntnisse haben grundlegend zum heutigen Verständnis von Infektionen, Autoimmunerkrankungen und dem Phänomen der immunologischen Toleranz beigetragen.

Hans-Jochen Heinze, Manuela Claudia Neumann und Stefan Vielhaber (von links). Foto: Uniklinikum Magdeburg – Neurologie
Hans-Jochen Heinze, Manuela Claudia Neumann und Stefan Vielhaber (von links). Foto: Uniklinikum Magdeburg – Neurologie

Christa-Lorenz-ALS-Forschungspreis – verliehen von der Stiftung für medizinische Wissenschaft Frankfurt am Main, Dotation: 15 000 Euro, an Prof. Dr. Manuela Claudia Neumann, leitende Oberärztin am Institut für Neuropathologie, UniversitätsSpital Zürich. Sie erhielt die Auszeichnung für ihre herausragenden Studien zur Identifizierung und genetischen Charakterisierung eines neuen krankheitsrelevanten Schlüsselproteins (FUS) bei der amyotrophischen Lateralsklerose (ALS) und der frontotemporalen Demenz (FTD).

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Lothar Weißbach. Foto: priavt
Lothar Weißbach. Foto: priavt

Wil-de-Jongh-Medaille – erstmals verliehen vom Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe an Prof. Dr. med. Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit, Berlin. Mit der Auszeichnung sollen Ärzte gewürdigt werden, die sich in besonderem Maße bei der Behandlung von Patienten verdient gemacht und für die Belange der Selbsthilfegruppen eingesetzt haben. Weißbach macht sich seit Jahren intensiv für mehr Verständlichkeit in den Patienteninformationen und eine größere Möglichkeit der Mitgestaltung von Patienten stark.

Humboldt-Research-Award – verliehen von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, Dotation: 60 000 Euro. Diesjähriger Preisträger ist Prof. Dr. Julian F. Thayer, Ohio State University, Columbus (USA). Der Gesundheitspsychologe ist der weltweit führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der vagalen autonomen Regulation. Mit dem Forschungspreis unterstützt die Stiftung gezielt den Ausbau der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Mannheimer Institut für Public Health (MIPH) der Medizinischen Fakultät Mannheim. Der Forschungspreis soll dem Preisträger längere Forschungsaufenthalte in Mannheim ermöglichen.

Nachwuchsförderpreis für Klinische Mykologie – verliehen von der Deutschsprachigen Mykologischen Gesellschaft (DMykG), Dotation: 2 000 Euro, an Dr. Maria J. G. T. Vehreschild, Ärztin der Klinik I für Innere Medizin, Uniklinik Köln. Vehreschild wurde für das Projekt Fungiscope (www.fungiscope.net) ausgezeichnet. Unter ihrer Führung wurde Fungiscope zu einem der bekanntesten mykologischen Langzeitprojekte weltweit, das von Forschern aus über 40 Ländern unterstützt wird.

Helmut-Stickl-Preis – verliehen von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin, Dotation: insgesamt 10 000 Euro, gestiftet von Sanofi Pasteur MSD. Der Preis geht an Volker Stollorz, Wissenschaftsjournalist aus Köln, und das Redaktionsteam von Quarks & Co beim WDR in Köln für ihr besonderes Engagement im publizistischen Bereich zur Förderung des Impfgedankens. EB

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