ArchivDeutsches Ärzteblatt42/2010Handlungsempfehlung: Beratung von Schwangeren

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Handlungsempfehlung: Beratung von Schwangeren

Dtsch Arztebl 2010; 107(42): A-2054 / B-1787 / C-1759

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Schwangere Frau im Gespräch mit ihrem Arzt. Foto: mauritius images
Schwangere Frau im Gespräch mit ihrem Arzt. Foto: mauritius images

Der Deutsche Caritasverband, der Katholische Krankenhausverband Deutschlands und der Sozialdienst katholischer Frauen haben eine Handlungsempfehlung zur Kooperation von Katholischen Krankenhäusern und Katholischen Schwangerschaftsberatungsstellen entwickelt. Bereits im Vorfeld der seit Januar 2010 geltenden gesetzlichen Regelungen zur Beratung bei vorgeburtlicher Diagnostik und pränatalem Befund gab es Überlegungen der drei Verbände, eine verstärkte Kooperation zwischen Krankenhäusern und Schwangerschaftsberatungsstellen anzuregen. Ziel ist es, die Diskussion über ethische und beraterische Fragen im Zusammenhang mit Pränataldiagnostik zu fördern. Die Verbände wollen damit einen Beitrag zum Konzept des Lebensschutzes der katholischen Kirche in der medizinischen und psychosozialen Praxis leisten.

Die Kooperationen sollen die psychosoziale Beratung im Rahmen von Pränataldiagnostik strukturell besser verankern. Ziel ist es, schwangeren Frauen und ihren Partnern während der Schwangerschaft, nach der Geburt des Kindes und auch nach dem Verlust des Kindes oder nach einem Schwangerschaftsabbruch Beratung anzubieten und weitergehende Hilfen zu vermitteln. Die Handlungsempfehlung ist abrufbar unter www.kkvd.de/72877.html. EB

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