ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2010Ärztemangel: Minister Rösler plant neue Kommission

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Ärztemangel: Minister Rösler plant neue Kommission

Dtsch Arztebl 2010; 107(43): A-2078 / B-1810 / C-1782

Osterloh, Falk

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Mit einem Versorgungsgesetz will Rösler im kommenden Jahr die Bedarfsplanung ändern. Foto: dpa
Mit einem Versorgungsgesetz will Rösler im kommenden Jahr die Bedarfsplanung ändern. Foto: dpa

Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Philipp Rösler (FDP) will eine neue Kommission ins Leben rufen, in der die Akteure des Gesundheitswesens gemeinsam Maßnahmen gegen eine Unterversorgung in ländlichen Gebieten treffen sollen. Das erklärte Rösler nach einer Sonder-Ge­sund­heits­minis­ter­kon­fe­renz der Länder am 25. Oktober in Berlin. Dem Gremium sollen neben den Bundesländern auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die Bundes­ärzte­kammer, der Spitzenverband Bund der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung und der Gemeinsame Bundes­aus­schuss angehören. Zudem will er im ersten Halbjahr 2011 ein Versorgungsgesetz auf den Weg bringen, das unter anderem die Bedarfsplanung reformieren soll.

Die Bundesländer forderten in der Sitzung einstimmig eine flexible und kleinräumige Bedarfsplanung, die auch sektorenübergreifend möglich sein soll, um auf „lokale Disparitäten“ angemessen reagieren zu können. fos

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