ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2010Rettungsdienst: Schnittstellenanalyse in Hessen

TECHNIK

Rettungsdienst: Schnittstellenanalyse in Hessen

Dtsch Arztebl 2010; 107(43): A-2121

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Seit Anfang 2009 arbeitet das vom Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE; www.iese.fraunhofer.de) mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz gegründete Deutsche Zentrum für Notfallmedizin und Informationstechnologie (DENIT) in Kaiserslautern an der Optimierung der Rettungskette vom Notfallort bis zur innerklinischen Notfallversorgung. Das Zentrum erforscht und nutzt Potenziale der Informationstechnologie, um neuartige Lösungsansätze zur effizienten notfallmedizinischen Versorgung der Bevölkerung zu entwickeln. Jüngster Forschungspartner des DENIT ist das Land Hessen.

In der Studie „Bodengebundener und Luftgestützter Notarztdienst in Hessen – multizentrische systemübergreifende Schnittstellenanalyse“ werden Daten untersucht, um die Zusammenarbeit der bodengebundenen Rettungsdienste und des Luftrettungsdienstes zu verbessern. Ein Jahr lang werden unter anderem Hilfsfristen und Versorgungszeiten des bodengebundenen Notarztes bis zum Eintreffen des Rettungshubschraubers, Flugzeiten, eingesetzte Rettungsmittel, die Zusammenarbeit einzelner Systeme sowie die Zuweisung von Patienten zu Zielkliniken ermittelt. Rettungsdienst und Luftrettungsunternehmen leiten diese Daten elektronisch an das Fraunhofer IESE weiter, das sie bis Mitte 2011 auswertet. Auf dieser Datenbasis können Maßnahmen zur weiteren Optimierung erarbeitet werden. EB

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