ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2010Benchmarking-Projekt: Vergütung in der Psychiatrie

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Benchmarking-Projekt: Vergütung in der Psychiatrie

Dtsch Arztebl 2010; 107(43): A-2122 / B-1843 / C-1815

EB

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Nur mit einer hohen Dokumentationsqualität und genauen Analysen ihres Leistungsgeschehens werden psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen auch unter dem neuen, pauschalierenden Vergütungssystem ab 2013 erfolgreich sein. Die Deutsche Krankenhaus TrustCenter und Informationsverarbeitung GmbH als gemeinsame Gesellschaft der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Landeskrankenhausgesellschaften bietet daher ihren Mitgliedern die Teilnahme an einem bundesweiten Benchmarking-Projekt an. Partner des Kooperationsangebots ist das Berliner Beratungsinstitut IMC IGES.

Das Projekt soll es den teilnehmenden Krankenhäusern zunächst ermöglichen, ihre Leistungsdokumentationen mit dem Durchschnitt der anderen Einrichtungen zu vergleichen. Damit können hausinterne Probleme bei der Dokumentation im Rahmen des neuen Vergütungssystems sichtbar gemacht werden. Somit wird den Teilnehmern auch die neue Entgeltsystematik nähergebracht. Zudem lassen sich unterschiedliche Leistungsstrukturen bei ähnlichen Fallgruppen erkennen und auf deren medizinische und wirtschaftliche Sinnhaftigkeit überprüfen. Letztlich kann dies dabei helfen, den Ressourceneinsatz weiter zu optimieren.

Dies wird mit Auswertungen der Routinedaten erreicht, vor allem der fallbezogenen Informationen im Datensatz nach § 21 KHEntgG (Krankenhausentgeltgesetz), die künftig auch in der Psychiatrie und Psychosomatik vergütungsrelevant sein werden. Für die Auswertungen wird den Krankenhäusern eine von IMC IGES entwickelte Software zur Verfügung gestellt. Auf der Basis quartalsweise übermittelter Daten erhalten die Einrichtungen Standardberichte und können auch eigene Analysen erstellen. EB

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