ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2010Forschungsgelder: Medizinische Fakultäten an der Spitze

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Forschungsgelder: Medizinische Fakultäten an der Spitze

Hillienhof, Arne

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Die Hochschulmedizin liegt im Bereich Forschung an der Spitze aller Fakultäten an den Hochschulen. Darauf hat der Medizinische Fakultätentag (MFT) hingewiesen. Dies sei das Ergebnis eines Fächervergleichs, den das Statistische Bundesamt im September 2010 veröffentlichte. Demnach erzielen Professuren im Bereich der Humanmedizin und Gesundheitswissenschaften mit rund 442 200 Euro die höchsten Drittmitteleinnahmen.

Medizinische Forschung bringt den Universitäten die höchsten Drittmitteleinnahmen. Foto: vario images
Medizinische Forschung bringt den Universitäten die höchsten Drittmitteleinnahmen. Foto: vario images

„An Universitäten mit medizinischen Fakultäten ist die Hochschulmedizin oft für die Hälfte aller Drittmitteleinnahmen verantwortlich. Dies ist ein Erfolg, der für sich spricht“, sagte MFT-Präsident Prof. Dr. med. Dieter Bitter-Suermann. So hätten der Statistik 2008 zufolge die mehr als 100 Universitäten zusammen 4,55 Milliarden Euro eingeworben. Auf die 36 Standorte der Deutschen Hochschulmedizin entfielen davon 1,21 Milliarden Euro. Dies sind 27 Prozent der Drittmittel aller Universitäten.

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„Diese Leistung ist durch die Respektierung der fachlichen Kompetenz der Dekane bei der Organisation universitärer Aufgaben möglich geworden“, so Bitter-Suermann. Auch mit der rechtlichen Verselbstständigung der Universitätsklinika sei es der Hochschulmedizin gelungen, sich schneller und zielgenauer im Wettbewerb zu behaupten. „Wenn die Handlungsfähigkeit der Hochschulmedizin weiter ausgebaut werden kann, werden sich die Leistungssteigerungen auch fortführen lassen“, erklärte der MFT-Präsident. hil

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