ArchivDeutsches Ärzteblatt43/2010Dirk Mürbe: Medizin, Forschung und Gesang

PERSONALIEN

Dirk Mürbe: Medizin, Forschung und Gesang

Dtsch Arztebl 2010; 107(43): A-2117 / B-1839 / C-1811

Richter-Kuhlmann, Eva

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Dirk Mürbe. Foto: privat
Dirk Mürbe. Foto: privat

Sein Gesangsstudium an der Dresdner Musikhochschule kommt Prof. Dr. med. Dirk Mürbe auch bei seiner ärztlichen Tätigkeit täglich zugute: Denn dadurch kennt er die Sorgen, Nöte und Bedürfnisse seiner Patienten, zu denen viele professionelle Sänger sowie andere Künstler, die Stimme und Sprache beruflich einsetzen, gehören.

Jetzt erhielt der Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde sowie für Phoniatrie und Pädaudiologie Sachsens einzige ordentliche Professur für Phoniatrie und Pädaudiologie am Universitätsklinikum Carl-Gustav-Carus Dresden. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Diagnostik, Operation und Nachsorge von Patienten mit Cochlearimplantaten. Gleichzeitig leitet der Experte für die menschliche Stimme das Studio für Stimmforschung an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. „Das Studio ist ein einmaliger Schatz der Musikhochschule“, erklärt der Arzt, der die hier gesammelten Daten und Tondokumente wissenschaftlich aufarbeiten möchte. „Mit diesem Erkenntnisschatz kann professionellen Stimmen künftig noch besser geholfen werden“, hofft er.

Anzeige

Als Sänger ist Mürbe nur selten noch auf einer Bühne zu erleben. Dennoch engagiert er sich privat sehr für diese Kunstform und den Nachwuchs: Als Mitglied des Vereins „Das Lied in Dresden“ hilft er bei der Organisation von Konzerten für junge Sänger. Im November erklärt er zudem im Rahmen der Kinderuniversität, wie eine menschliche Stimme es schaffen kann, große Konzertsäle zu füllen. Dafür steht er auf der Traumbühne eines jeden Sängers – die der Semperoper. Eva Richter-Kuhlmann

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema