ArchivDeutsches Ärzteblatt44/2010Placebo: Umfassende Darstellung schon vor Jahren
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Prof. Jütte hat sicherlich recht, wenn er auf die Wichtigkeit des Placeboeffektes für die Beurteilung jeder medizinischen Handlung hinweist und wenn er in diesem Zusammenhang moniert, „dass man Medizinstudierenden das Wissen um Placebo nur im Kontext klinischer Studien vermittelt“. Nicht nachvollziehbar ist allerdings seine Aussage, dass es „bislang weltweit keine umfassende Darstellung der Placeboproblematik“ gibt. Die Frage ist natürlich, was man unter einer solchen Darstellung zu verstehen hat? Die Antwort gibt Prof. Jütte selbst: „Zusammenfassungen, die neben der Forschung auch die ethischen und rechtlichen Probleme miteinbeziehen.“ Gerade diese Kriterien aber sind durch die zahlreichen, grundlegenden Arbeiten von H. Kiene (u. a. auch in der Schrift „Komplimentärmedizin-Schulmedizin“), von G. Kienle (u. a. in der Schrift „Arzeimittelsicherheit und Gesellschaft“) und von G. S. Kienle (u. a. in der Schrift „Der sogenannte Placeboeffekt, Illusion, Fakten, Realität“) in umfassender Weise vor vielen Jahren dargestellt beziehungsweise publiziert worden . . .

Dr. med. Gottwalt Kuhn, 22145 Hamburg

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