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Cave: Überdosierungen von Memantinhydrochlorid-Lösungen AXURA® und EBIXA® Die Firmen Merz Pharmaceuticals und Lundbeck informieren über Fälle von Verabreichungsfehlern von Memantinhydrochlorid-Lösung, die zu Überdosierungen geführt haben.

Memantinhydrochlorid-Lösung, die mit Hilfe einer neuen Dosierpumpe verabreicht wird, wurde im Februar dieses Jahres auf den Markt gebracht. Dieses Produkt ersetzt Memantinhydrochlorid-Lösung in der Tropfflasche, die aus dem Sortiment genommen wird. Voraussichtlich werden die Tropfflaschen ab Februar 2011 nicht mehr auf dem Markt erhältlich sein.

  • Die Medikationsfehler entstanden aufgrund von Verwechslungen der durch die neue Dosierpumpe abgegebenen Dosis mit der durch die Tropfflasche abgegebenen Dosis.
  • Die Dosierung von Memantin bei Verabreichung mit der Dosierpumpe ist wie folgt: Mit einer Pumpbewegung werden 0,5 ml Lösung abgegeben; dies entspricht 5 mg Memantinhydrochlorid. Die tägliche Höchstdosis beträgt 20 mg oder vier Pumpbewegungen.
  • Informieren Sie bitte auch die Patienten und ihre Betreuer.

Zusätzliche Informationen zur Anwendung von Axura oder Ebixa geben: Merz Pharmaceuticals GmbH, Eckenheimer Landstraße 100, 60318 Frankfurt/Main, Telefon: 069 15030, und Lundbeck GmbH, Karnapp 25, 21079 Hamburg, Telefon: 040 236490. EB

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