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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(44): A-2182 / B-1892 / C-1864

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Jens Volkmann, Isolde Dingebauer, Heinz Reichmann und Thomas Gasser (von links). Fotos: Seehafer
Jens Volkmann, Isolde Dingebauer, Heinz Reichmann und Thomas Gasser (von links). Fotos: Seehafer

Dingebauer-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), Dotation: insgesamt 25 000 Euro, gestiftet von Dr.-Friedrich-Wilhelm-und-Dr.-Isolde-Dingebauer-Stiftung. Die Auszeichung erhielten Prof. Dr. med. Thomas Gasser, Tübingen, und Prof. Dr. med. Jens Volkmann, Kiel. Sie wurden für ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen in der Erforschung der Parkinson-Krankheit und anderer degenerativer Erkrankungen des Nervensystems ausgezeichnet. Folgende Preise wurden ebenfalls von der DGN vergeben: Der Mattiacum-Preis, Dotation: 10 000 Euro, ging an Prof. Dr. med. Susanne Petri, Hannover, für ihre Arbeiten zur Charakterisierung der amyotrophen Lateralsklerose. Der Deutsche Journalistenpreis Neurologie, Dotation: insgesamt 3 000 Euro ging an Cornelia Fischer-Börold (Visite, NDR) und Marc Schürmann (NEON, Gruner & Jahr) in den Kategorien „elektronische Medien“ und „Wort“. Für ihren Report „Schlaganfall – Stroke-Unit, Reha und dann?“ wurde Fischer-Börold ausgezeichnet. Schürmann erhielt die Auszeichnung für seine Reportage „Der Mann, der nichts mehr wusste“. Der Heinrich-Pette-Preis, Dotation: 10 000 Euro, wurde an Prof. Dr. med. Thomas Korn, München, für seine Arbeiten zur T-Zell-Regulation und an Prof. Dr. med. Michael Platten, Heidelberg, für dessen Arbeiten zum Tryptophanstoffwechsel bei der multiplen Sklerose vergeben. Die Max-Nonne-Gedenkmünze erhielt Prof. Dr. med. Hans-Christoph Diener, Direktor der Universitätsklinik für Neurologie der Universität Duisburg-Essen, für seine herausragenden Verdienste im Fach Neurologie.

Stefan Andreas. Foto: DGP/HELIOS, Thomas Oberländer
Stefan Andreas. Foto: DGP/HELIOS, Thomas Oberländer
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Oskar-und-Helene-Medizinpreis – verliehen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, gestiftet von der Stiftung Oskar-Helene-Heim, Berlin, Dotation: 50 000 Euro, an Prof. Dr. Stefan Andreas, Ärztlicher Leiter der Lungenfachklinik Immenhausen, Pneumologische Lehrklinik der Universität Göttingen, Immenhausen/Kreis Kassel. Er wurde für seine wegweisende Forschung und Erkenntnisse zur chronisch obstruktiven Lungenerkrankung sowie für sein Engagement bei der Entwicklung effizienter Programme zur Tabakentwöhnung ausgezeichnet.

Best Abstract Award – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Angiologie, Dotation: 500 Schweizer Franken, anlässlich der 15. Dreiländertagung der Schweizerischen, Deutschen und Österreichischen Gesellschaften für Angiologie an die Klinik und Poliklinik für Angiologie sowie das Institut für Transfusionsmedizin des Universitätsklinikums Essen. Sie wurden für ihr Projekt zu neuen zelltherapeutischen Ansätzen zur Verbesserung der Durchblutung bei peripherer arteriosklerotischer Gefäßerkrankung ausgezeichnet.

Start-up-Förderpreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie, gemeinsam mit dem Kompetenznetz Rheuma, gestiftet von Wyeth- Biopharma, Dotation: je 50 000 Euro. Preisträger sind Dr. Jürgen Wittmann, Biologe in der Abteilung für Molekulare Immunologie, Universitätsklinikum Erlangen, und Dr. Jan Leipe, Mediziner in der Rheumaeinheit am Klinikum der Ludwig-Maximilian-Universität München. Die diesjährigen Preisträger erhalten die Fördermittel für die Dauer von zwei Jahren für ihre Projekte, in denen sie die pathogenen molekularen Vorgänge bei rheumatoider Arthritis, der häufigsten entzündlich-rheumatischen Erkrankung, erforschen. EB

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