ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 4/2010Elektronischer Arztbrief: Die Sicht der Ärzte

SUPPLEMENT: PRAXiS

Elektronischer Arztbrief: Die Sicht der Ärzte

Dtsch Arztebl 2010; 107(45): [1]

Krüger-Brand, Heike E.

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Nur so, nämlich mit den Anwendern, kann es funktionieren: Der ärztliche Telematikbeirat in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat einen detaillierten Anforderungskatalog an den elektronischen Arztbrief (eArztbrief) vorgelegt und so den medizinischen Sachverstand konstruktiv in den Aufbau einer Tele­ma­tik­infra­struk­tur für das Gesundheitswesen in NRW eingebracht. Damit habe der Beirat seine Feuerprobe bestanden, erklärten die Beiratsvorsitzenden, Dr. med. Christiane Groß (Ärztekammer Nordrhein) und Dr. med. Hans-Jürgen Bickmann (Ärztekammer Westfalen-Lippe). Struktur und Arbeitsweise des Gremiums, dem Vertreter der Ärzte aus Praxis und Klinik, der Zahnärzte, der Psychotherapeuten, der Krankenhausträger und des Ge­sund­heits­mi­nis­teriums angehören, könnten so wegweisend auch für das bundesweite Telematikprojekt sein.

Der eArztbrief müsse besser, schneller und genauso verbindlich und zuverlässig sein wie der herkömmliche Brief, fordern die Ärzte. Aus ihrer Sicht solle er vor allem drei grundsätzlichen Bedingungen genügen: Er muss zur Verbesserung der medizinischen Versorgung beitragen, den Ärzten im Behandlungsverlauf Zeit sparen helfen und sie von technologieabhängigen Haftungsrisiken freistellen. Start frei nun für die Umsetzung.

Heike E. Krüger-Brand

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Anforderungskatalog unter
www.aerzteblatt.de/1045s1

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