ArchivDeutsches Ärzteblatt45/2010Klaus Friese: Neuer Präsident der Gynäkologen

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Klaus Friese: Neuer Präsident der Gynäkologen

Dtsch Arztebl 2010; 107(45): A-2245 / B-1939 / C-1907

EB

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Klaus Friese. Foto: privat
Klaus Friese. Foto: privat

Prof. Dr. med. Klaus Friese (61) ist zum neuen Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) gewählt worden. Friese ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum Innenstadt der Ludwigs-Maximilians-Universität (LMU) München sowie der Universitätsfrauenklinik der LMU am Klinikum Großhadern.

Zu seinen Arbeitsgebieten zählen die Infektiologie, Immunologie, pränatale Diagnostik und gynäkologische Onkologie. Er hat zahlreiche Fachbücher und mehr als 300 wissenschaftliche Arbeiten publiziert. Darüber hinaus fungiert Friese als Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der medizinisch-wissenschaftlichen Redaktion des Deutschen Ärzteblattes.

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Sein besonderes Engagement gilt der Verringerung der Häufigkeit von Frühgeburten. Dies wird auch ein Hauptanliegen in den kommenden zwei Jahren seiner Amtszeit sein. Friese ist bereits seit acht Jahren Vorstandsmitglied der DGGG und hat sich nicht nur mit fachlichen Fragen, sondern ebenfalls mit den berufspolitischen Rahmenbedingungen befasst.

Die unter der Präsidentschaft von Prof. Dr. med. Rolf Kreienberg ins Leben gerufene DGGG-Kommission „Beruf Familie Karriere“ soll weitergeführt werden. „Ein Frauenanteil von bis zu 85 Prozent in der Gynäkologie trägt zur Feminisierung in der Medizin bei“, sagt Friese. Ziel sei es, diese Ärztinnen mit ihren Familien so einzubinden, dass sie auch im klinischen Bereich einen festen Platz hätten. EB

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