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Projektförderung der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung – dotiert mit 200 000 Euro. Mit der Förderung werden drei Jahre lang zwei herausragende wissenschaftliche Vorhaben in der Erforschung von Erkrankungen der Lunge unterstützt. Sie geht zu gleichen Teilen an Prof. Dr. med. Konstantin Mayer und Prof. Dr. med. Jürgen Lohmeyer vom Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Standort Gießen, für das Projekt „Neue Lipidmediatoren als antiinflammatorischer Ansatz in der Therapie des akuten Lungenversagens“ und an Priv.-Doz. Dr. med. Dominik Hartl und Prof. Dr. med. Matthias Griese vom Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München für das Projekt „Regulation and therapeutic relevance of CXCR1 in cystic fibrosis and chronic obstructive pulmonary disease“.

Frances Herbert, Anja Heller und Wolfgang Schillings (von links). Foto: VDBW
Frances Herbert, Anja Heller und Wolfgang Schillings (von links). Foto: VDBW

docs@work Award – verliehen vom Verband Deutscher Betriebs- und Werksärzte. Mit der Aktion „docs@work“ will der Berufsverband qualifizierten Nachwuchs für die Arbeitsmedizin interessieren, um die arbeitsmedizinische Versorgung der Beschäftigten auch in Zukunft zu sichern. Ausgezeichnet wurden Dr. med. Wolfgang Schillings aus Hamburg und Dr. med. Frances Herbert aus Mainz als bestes Team. Der Preis für die beste Einzelleistung geht an die Magdeburgerin Dr. med. Anja Heller. Die Preisträger erhielten Fortbildungsscheine und eine Einladung zum Deutschen Betriebsärzte-Kongress 2011 in Bonn.

Golden Helix Award – ausgeschrieben vom Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD), dotiert mit 5 000 Euro und gestiftet vom VKD, von dem Ecclesia-Versicherungsdienst, Ethicon Products J & J Medical, CMS-Hasche-Sigle, BfS Berlin und Siemens, ging an die integrierte palliativmedizinische Betreuung des St.-Joseph-Stifts in Dresden.

Artur-Pappenheim-Preis für Hämatologie – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, Dotation: 7 500 Euro, an Dr. med. Stephan Mathas, Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum, Hämatologie und Onkologie, und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin. Er hat sich mit der Pathogenese und der Entwicklung möglicher neuer Therapieansätze des Hodgkin-Lymphoms sowie des anaplastisch großzelligen Lymphoms beschäftigt. Der Schwerpunkt seiner Arbeiten ist die Analyse der Mechanismen und Konsequenzen der zellulären Dedifferenzierung bösartiger hämatopoetischer Zellen.

World Health Summit and Pfizer Award for Innovation and Biomedical Research – verliehen vom World Health Summit und Pfizer, dotiert mit 75 000 Euro, an Dr. Manel Esteller, Direktor für Epigenetik bei Krebserkrankungen am Bellvitge Biomedical Research Institut in Barcelona, Spanien. Die Auszeichnung erhielt er für seine Forschung im Bereich der Epigenetik bei Krebserkrankungen und der personalisierten Therapie.

Thannhauser-Medaille – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten. Mit der Medaille wurde Prof. Dr. med. Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum, Heidelberg, geehrt. Er erhielt die von der Falk Foundation gestiftete Medaille für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Epidemiologie gastroenterologischer Erkrankungen, wobei seine Schwerpunkte auf der Infektion mit Helicobacter pylori und der Prävention des kolorektalen Karzinoms liegen.

Christoph KalkaFoto: Marienhospital Brühl
Christoph Kalka
Foto: Marienhospital Brühl

Schweizer Angiologie-Preis – verliehen von der Schweizerischen Gesellschaft für Angiologie, Dotation: 10 000 Schweizer Franken, an Priv.-Doz. Dr. med. Christoph Kalka, Chefarzt der Inneren Medizin I – Herz, Gefäße, Kreislauf – des Marienhospitals Brühl. Er erhielt den Preis für seine herausragende Forschungsarbeit mit dem Titel „Paracrine factors secreted by endothelial progenitor cells prevent oxidative stress-induced apoptosis of mature endothelial cells“. Die Arbeit beschreibt die experimentelle Wirkungsweise des von Kalka und seiner Arbeitsgruppe entwickelten Therapieansatzes mit endothelialen Progenitorzellen zur Behandlung der kritischen Extremitätenischämie. EB

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