PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(47): A-2344 / B-2028 / C-1992

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Barbara-Hobom-Preis – verliehen vom BIOSS Centre for Biological Signalling Studies, Dotation: 10 000 Euro. Dieser erstmals verliehene Preis des Exzellenzclusters der Universität Freiburg geht an die Schwedin Maria Karlsson, Doktorandin im Labor von Prof. Wilfried Weber an der Universität Freiburg. Die Auszeichnung unterstützt vielversprechende junge Wissenschaftlerinnen in den Bereichen Synthetische Biologie, Signalling und Bioengineering. Karlsson beschäftigt sich mit Tissue engineering. Barbara Hobom, die Namensgeberin des Preises, arbeitete als Biologin an der Universität Freiburg und als Wissenschaftsjournalistin.

Menelaos Skourtopoulos, David Pfister und Wolfgang Weidner (von links). Foto: Bertram Solcher – © DGU
Menelaos Skourtopoulos, David Pfister und Wolfgang Weidner (von links). Foto: Bertram Solcher – © DGU

Charles-Huggins-Stipendium – verliehen im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU), dotiert mit 10 000 Euro, gestiftet von der Firma Ferring-Arzneimittel. Überreicht wurde der Preis von Prof. Dr. med. Wolfgang Weidner, Präsident der DGU, und Dr. Menelaos Skourtopoulos, Senior-Produktmanager im Geschäftsbereich Urologie der Ferring-Arzneimittel, an Dr. med. David Pfister, Assistenzarzt am Universitätsklinikum Aachen. Er erhielt die Auszeichnung für seine Arbeit über „Koagulopathien beim kastrationsresistenten Prostatakarzinom (KRPCA)“.

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Katharina-Hardt-Stiftungspreis – verliehen von der Katharina-Hardt-Stiftung,
Dotation: 6 000 Euro, an Prof. Dr. med. Harald Hampel, Direktor der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie, Frankfurt am Main. Ausgezeichnet wurde er für seine herausragenden Leistungen in der Alzheimer-Forschung, die dazu beigetragen hat, dass der Nachweis bestimmter Proteine heute zum diagnostischen Programm gehört.

Lorenz-Werthmann-Preis – verliehen von dem Deutschen Caritasverband, Dotation: 5 000 Euro, an Prof. Dr. theol. Michael Fischer, Leiter QM/Leitbildkoordination Franziskus-Stiftung, Münster, Professor an der Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik, Hall, Österreich. Ausgezeichnet wurde er für seine Habilitationsschrift mit dem Thema „Das konfessionelle Krankenhaus. Begründung und Gestaltung aus theologischer und unternehmerischer Perspektive“. Die Arbeit stellt eine grundsätzliche Reflexion über Sinn und Zweck von Krankenhäusern in kirchlicher Trägerschaft dar.

Organspendepreis – verliehen von der Deutschen Stiftung Organtransplantation und dem Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren des Landes Baden-Württemberg, geht jeweils an das Universitätsklinikum Heidelberg, die Städtischen Kliniken Karlsruhe, das Klinikum Pforzheim, das Ostalb-Klinikum Aalen und das Klinikum Heidenheim für ihren Einsatz für die Organspende.

Van Leeuwenhoek distinctive Travel Award – verliehen von der Europäischen Gesellschaft für Mikrozirkulation, Dotation: 2 500 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Alexander Zarbock, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinikum Münster. Er untersuchte die intrazellulären Signalübertragungswege, die für die Leukozytenaktivierung bei entzündlichen Prozessen verantwortlich sind.

Ulrich Schiefer. Foto: Universitäts-Augenklinik Tübingen
Ulrich Schiefer. Foto: Universitäts-Augenklinik Tübingen

Ophthalmologe des Jahres – verliehen vom Beirat der Zeitschrift „Ophthalmologische Nachrichten“ anlässlich des Internationalen Kongresses der Deutschen Ophthalmochirurgen. Die Auszeichnung erhielt Prof. Dr. med. Ulrich Schiefer, Leitender Oberarzt, Universitätsaugenklinik Tübingen, für seine klinischen und wissenschaftlichen Arbeiten. Als Autor mehrerer Bücher und begabter Redner habe er sich große Verdienste in Fortbildung und studentischer Lehre erworben. Von den Tübinger Studierenden wurde er in diesem Jahr zusätzlich zum besten Dozenten der Medizinischen Fakultät gewählt und erhielt unter anderem den Landeslehrpreis.

Genzyme-Forschungspreis – verliehen von der Genzyme GmbH in Zusammenarbeit mit der Deutschen Transplantationsgesellschaft, Dotation: 10 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Christian Morath, Oberarzt, Nierenzentrum Heidelberg, für seine besonderen Leistungen in den Bereichen Immunsuppression, Immunmonitoring und Immuntoleranz. Er konnte mit seiner Arbeit einen Algorithmus für die Kategorisierung und Behandlung von Hochrisikopatienten aufzeigen. EB

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