ArchivDeutsches Ärzteblatt47/2010Patientenberatung: Ab 2011 als Regelversorgung

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Patientenberatung: Ab 2011 als Regelversorgung

Dtsch Arztebl 2010; 107(47): A-2311 / B-1999 / C-1963

Krüger-Brand, Heike E.

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Der Bundestag hat mit dem Gesetz zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung auch den Weg für die unabhängige Patientenberatung in die Regelversorgung geebnet. Bis Ende 2010 wird die Patientenberatung wie bisher im Rahmen von Modellvorhaben gefördert. Ab 2011 soll sie aus Beitragsmitteln der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung und freiwillig auch von den privaten Kran­ken­ver­siche­rungen finanziert werden.

„Mit der unabhängigen Patientenberatung erhalten Patienten und Versicherte verlässliche Informations- und Beratungsangebote, damit sie ihre Rechte besser durchsetzen können. Gleichzeitig wird die nun verankerte Berichtspflicht über die Anfragen und Beschwerden eine patientenorientierte Rückmeldefunktion in das Gesundheitssystem gewährleisten“, erklärte dazu der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU).

Bei der vorliegenden Regelung habe man auf die erforderliche Neutralität, Kompetenz, regionale Vernetzung und Evidenz der kostenfreien Beratung geachtet. Die Ausschreibung um die beste Beratungsqualität sei im Zeitplan. KBr

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