ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2010Hausarztverträge: Zweifel an Einsparungen

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Hausarztverträge: Zweifel an Einsparungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(48): A-2366 / B-2050 / C-2014

Korzilius, Heike

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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat Zweifel an der Höhe der Einsparungen geäußert, die Hausärzte nach Angaben der AOK Baden-Württemberg im dortigen Hausarztvertrag mit dem Medi-Verbund und dem Hausärzteverband verwirklicht haben. Der stellvertretende Vorsitzende der AOK Baden-Württemberg, Dr. Christopher Hermann, hatte das Volumen für 2010 auf 30 Millionen Euro beziffert.

Experten der KBV halten diese Summe für zu hoch. Das belegten sogar die Zahlen des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen. Nach KBV-Angaben werden die Arzneimittelausgaben bei allen Haus- und Fachärzten in Baden-Württemberg 2010 um sieben bis acht Millionen Euro sinken. Zwar hätten sich die Verordnungen in Baden-Württemberg 2009 und 2010 unterdurchschnittlich entwickelt, die Verordnungen für AOK-Versicherte durch Hausärzte hätten daran aber keinen Anteil. Diese seien im dritten Quartal 2010 um 4,7 Prozent teurer gewesen als im Bundesdurchschnitt der Hausärzte, die AOK-Versicherte behandelten. HK

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