ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2010DVD: Leben mit frontotemporaler Demenz

MEDIEN

DVD: Leben mit frontotemporaler Demenz

Dtsch Arztebl 2010; 107(48): A-2398 / B-2078 / C-2040

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Eine frontotemporale Demenz (FTD) kann das Leben dramatisch verändern. Welche Auswirkungen dies für die Betroffenen und ihre Familien hat, zeigt die DVD „Leben mit FTD“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. In Deutschland sind etwa 33 000 Menschen und ihre Familien davon betroffen. Die Krankheit tritt häufig schon vor dem 60. Lebensjahr auf, wenn die Betroffenen noch berufstätig sind und Kinder im Schulalter oder in der Ausbildung haben.

FTD wird durch den Tod von Nervenzellen im Stirnhirn verursacht. Die Krankheit zeigt sich zunächst vor allem in auffälligem Verhalten und Veränderungen der Persönlichkeit, zum Beispiel einem Desinteresse an Familie und Freunden, Hobbys und Beruf, dem Bestehen auf starren Regeln oder auch in seltsamem Essverhalten. Anders als beispielsweise bei der Alzheimer-Krankheit kommt es erst später im Krankheitsverlauf zu Gedächtnisstörungen. Die frontotemporale Demenz ist auch vielen Ärzten nicht bekannt, oft ist der Weg zur Diagnose lang und mühsam. Medikamente, die den Verlauf der Krankheit wirksam beeinflussen könnten, sind noch nicht gefunden. Deshalb ist es umso wichtiger, Angehörigen, Beratungsstellen, professionell Pflegenden und Ärzten Informationen zum Krankheitsbild und zum Umgang mit den Betroffenen zu geben.

Anzeige

Die DVD „Leben mit FTD“ (Spieldauer: 74 Minuten, 15 Euro) enthält drei Dokumentarfilme, in denen drei verschiedene Schicksale vorgestellt werden. Die Filme stammen aus den Niederlanden und wurden mit deutschen Untertiteln versehen. Bestellung: Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Friedrichstraße 236, 10969 Berlin, E-Mail: info@deutsche-alzheimer.de. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema