ArchivDeutsches Ärzteblatt48/2010Krankenhäuser: Das Beispiel Frankreich
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Der Artikel legt den Finger auf eine Problematik, die mir bereits während Pflegepraktikum, Studium und PJ in Deutschland aufgefallen ist: Qualifizierte Pflegekräfte wie diplomierte Krankenschwestern müssen Aufgaben übernehmen, für die sie überqualifiziert sind, zum Beispiel Waschen der Patienten oder Bettenbeziehen. Die vorgeschlagene Lösung, um den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und den Mangel an Pflegekräften zu beheben, ist in französischen Krankenhäusern seit Jahrzehnten fest verankert und liefert gute Ergebnisse. Die „Agente Hospitalière“ – eine medizinisch nicht weiter ausgebildete Hilfskraft, aber mit festem Berufsbild und Arbeitsvertrag, säubert die Patientenzimmer, verteilt die Mahlzeiten und gibt gegebenenfalls Hilfestellung beim Essen.

Die Krankenpflegehelferin – die eine knapp einjährige staatlich geprüfte Ausbildung besitzt – wäscht die Patienten, misst den Blutdruck, bereitet die Zimmer vor und ähnliche Arbeiten. Die Infirmière diplômée d’État (Krankenschwester) mit hier vierjähriger Ausbildung und Staatsexamen bereitet die Medikamente vor, verteilt diese, begleitet Visiten, nimmt Blut ab, legt Infusionen und übt ähnlich qualifizierte Tätigkeiten aus bis hin zur Überwachung Schwerkranker . . .

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Dr. med. Wolfgang B. Lindemann,
F-57720 Walschbronn

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