ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: PRAXiS 5/2010PC-Synchronisierung: Datenchaos vermeiden

SUPPLEMENT: PRAXiS

PC-Synchronisierung: Datenchaos vermeiden

Dtsch Arztebl 2010; 107(49): [29]

EB

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  • Elektronische Daten, die für das gesamte Praxisteam relevant sind, müssen auf mehreren Computern gleichzeitig verfügbar sein. Eine Lösung: Man legt sich einen Server zu, der als Zentralcomputer für alle anderen Rechner (Clients) fungiert. So umgeht man das Problem, dass jeder an seinem PC verschiedene Versionen einer Datei gespeichert hat. Jeder Client ruft automatisch die aktuellen Daten vom Server ab. Über einen Exchange-Server lässt sich auch Microsoft Outlook im Team nutzen, so dass man etwa auf gemeinsame Kalender- und Kontaktdaten zugreifen kann. Nachteile: Die Anschaffung für einen leistungsstarken Server ist recht teuer. Außerdem braucht jeder, der nicht selbst IT-Experte ist, professionelle Hilfe bei der Einrichtung und Wartung des Servers.

Eine Alternative dazu sind Softwarelösungen. Für die Synchronisierung von Daten über mehrere Computer gibt es Programme, die keinen eigenen Server benötigen. Manche sind kostenfrei, wie etwa das Programm „SyncToy“ von Microsoft. Wer sich für eine Software entscheidet, muss sich vorher überlegen, welche Daten er synchronisieren will. Der Abgleich von Outlook-Daten wie E-Mails, Kalender und Adressen ist nur mit spezieller Software möglich, mit „SyncToy“ noch dazu relativ umständlich, „Alleskönner“ sind hingegen rar. Die Software „Syncing.net Professional“ (www.syncing.net) synchronisiert sowohl Outlook-Daten als auch andere Ordner in Windows. Das kostenpflichtige Programm (der Preis richtet sich nach der Anzahl der Computer; beispielsweise 239,70 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer für drei Computer) ist nach Angaben des Anbieters leicht einzurichten. Der Datenaustausch erfolgt wahlweise über ein lokales Netzwerk oder über das Internet. Dabei werden die Daten hoch verschlüsselt. EB

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