ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/2010Gemeinsamer Bundes­aus­schuss: In der Hauptstadt angekommen

AKTUELL

Gemeinsamer Bundes­aus­schuss: In der Hauptstadt angekommen

PP 9, Ausgabe Dezember 2010, Seite 532

Gerst, Thomas

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
G-BA-Chef Rainer Hess im Gespräch mit Ge­sund­heits­mi­nis­ter Philipp Rösler. Foto: Georg J. Lopata
G-BA-Chef Rainer Hess im Gespräch mit Ge­sund­heits­mi­nis­ter Philipp Rösler. Foto: Georg J. Lopata

Nach einem Jahr mit dem Gemeinsamen Bundes­aus­schuss (G-BA) am neuen Standort Berlin zog dessen Vorsitzender, Dr. jur. Rainer Hess, eine positive Bilanz. „Wir haben hier eine Kommunikation aufgebaut, die unsere Arbeit effizienter macht“, sagte er bei einem parlamentarischen Abend im Bundestag. Gerade die räumliche Nähe zu den Trägerorganisationen habe sich für den Arbeitsablauf als vorteilhaft erwiesen. Hess lobte zudem die funktionierende Abstimmung mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG), ohne jedoch gegenüber dem anwesenden Minister Philipp Rösler (FDP) Konflikte in einzelnen Sachfragen zu verschweigen. So mahnte er eine Klärung der Frage an, ob die Zulassung eines Medikaments neben der Wirksamkeit auch etwas über den Nutzen aussage. Dies sei ein Grundkonflikt, der ausdiskutiert werden müsse.

Rösler sparte in seiner Replik nicht mit Lob für den G-BA. Dieser sorge dafür, „dass die Menschen Zugang haben zu Innovationen, aber zugleich vor Unsinn geschützt werden“. Beim gerade beschlossenen Arznei­mittel­markt­neuordnungs­gesetz hätten BMG und G-BA fern von Ideologie ein gemeinsames Ziel verfolgt. TG

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema