ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/2010Jugendliche und Drogen: Unterstützung für die Eltern

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Jugendliche und Drogen: Unterstützung für die Eltern

PP 9, Ausgabe Dezember 2010, Seite 534

Bühring, Petra

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Der Konsum von Alkohol, Cannabis und Tabak fängt meist in der Pubertät an. Den ersten Rausch erleben Jugendliche nach Angaben der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) im Durchschnitt mit 13,8 Jahren. Fast 20 Prozent aller Kinder haben bereits vor dem 14. Lebensjahr mindestens einmal Cannabis geraucht. Mehr als 15 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen rauchen regelmäßig.

Kinder und Jugendliche unterschätzen die Gefahren von Rauschmitteln. Die Eltern fühlen sich hilflos. Foto: ddp
Kinder und Jugendliche unterschätzen die Gefahren von Rauschmitteln. Die Eltern fühlen sich hilflos. Foto: ddp

Eltern stehen dem Problem oft besorgt gegenüber und wünschen sich Unterstützung und Informationen. Das hat eine Befragung im Rahmen des Bundesprojekts „eltern.aktiv“ der DHS zusammen mit der Koordinierungsstelle Sucht des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe ergeben. Viele Eltern haben danach auch Hemmungen, professionelle Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen. Eltern.aktiv will dem entgegenwirken: Acht bundesweite Suchthilfeeinrichtungen und vier westfälische Jugendämter bieten Hilfe in Form von Einzelgesprächen, Informationsabenden und Gruppenangeboten an. Kontaktmöglichkeiten unter www.dhs.de. Dort kann auch der Flyer „Rauschmittelkonsum im Jugendalter – Tipps für Eltern“ heruntergeladen werden. Flyer zum Auslegen in der Arztpraxis können unter der E-Mail-Adresse rummel @dhs.de angefordert werden. pb

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