ArchivDeutsches Ärzteblatt41/1997Bewertungsausschuß lehnt Ablösung der Praxisbudgets ab

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Bewertungsausschuß lehnt Ablösung der Praxisbudgets ab

Maus, Josef

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LNSLNS KÖLN. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung ist mit ihrem Vorstoß, die Praxisbudgets zum 1. Januar 1998 abzulösen, im zuständigen Bewertungsausschuß von Ärzten und Krankenkassen gescheitert. Gefordert hatte die Ablösung der Praxisbudgets die KBV-Ver­tre­ter­ver­samm­lung im Mai dieses Jahres in Eisenach.
Der Länderausschuß der KBV hat die ablehnende Haltung des Bewertungsausschusses in seiner Sitzung am 25. September zur Kenntnis genommen. Zugleich stimmte das aus den KV-Vorsitzenden bestehende Gremium der Entscheidung des KBV-Vorstandes zu, den sogenannten erweiterten Bewertungsausschuß nicht anzurufen. Vorstand und Länderausschuß der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vertraten übereinstimmend die Auffassung, daß die zwischenzeitlich diskutierten Alternativen zur Ablösung der Praxisbudgets als "reine Zwischenlösung für die Ärzteschaft unzumutbar sein würden". Der Länderausschuß forderte den Vorstand statt dessen auf, "alle Anstrengungen zu unternehmen, zum frühestmöglichen Zeitpunkt, spätestens zum 1. Januar 1999, die Praxisbudgets durch eine Neustrukturierung des EBM abzulösen". JM


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