ArchivDeutsches Ärzteblatt PP12/201027. Änderung der Vereinbarung über Vordrucke für die vertragsärztliche Versorgung

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Kassenärztliche Bundesvereinigung

27. Änderung der Vereinbarung über Vordrucke für die vertragsärztliche Versorgung

PP 9, Ausgabe Dezember 2010, Seite 567

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Bekanntmachungen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung, K. d. ö. R., Berlin – einerseits – und der GKV-Spitzenverband (Spitzenverband Bund), K. d. ö. R., Berlin – andererseits – vereinbaren die nachstehende

vom 1. April 1995

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1. An den Vordruckerläuterungen werden folgende Änderungen vorgenommen:

1.1. Redaktionelle Änderungen

1.1.1. Muster 61: Verordnung von medizinischer Rehabilitation
In Ziffer 4 wird das Anführungszeichen vor der schließenden Klammer gestrichen.

1.2. Inhaltliche Änderungen

1.2.1. Muster 16: Arzneiverordnungsblatt

Die Ziffer 11 wird wie folgt neu gefasst:

„Bei der Verordnung von Rezepturen darf grundsätzlich nur die Vorderseite des Vordrucks benutzt werden. Pro Rezeptur ist ein Verordnungsblatt zu verwenden. Rezepturen zur parenteralen Anwendung können dabei für den Bedarf bis zu einer Woche verordnet werden, soweit die einzeln anzuwendenden Zubereitungen nach Art und Menge identisch sind (z. B. Infusionsbeutel). Aus Fertigarzneimitteln entnommene, patientenindividuelle Teilmengen (insbesondere Wochenblister) können im Rahmen einer Dauermedikation für den Bedarf bis zu vier Wochen verordnet werden.“

1.2.2. Muster 63: Verordnung spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (SAPV)

In Ziffer 5 wird im ersten Satz vor der schließenden Klammer eingefügt: „– es ist nur die Rückseite von Muster 63a (Ausfertigung für die Krankenkasse) auszufüllen“.

3. Diese Vereinbarung tritt am 1. Oktober 2010 in Kraft.

Kassenärztliche Bundesvereinigung,
K. d. ö. R., Berlin

GKV-Spitzenverband,
K. d. ö. R., Berlin

Berlin, den 30. September 2010

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