ArchivDeutsches Ärzteblatt49/2010Transplantation: Ein frommer Wunsch
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Die Kommentatorin mahnt zu Recht an, dass die Organisation zum Finden und Gewinnen von postmortalen Organspendern noch Optimierungspotenzial bietet. Allerdings bleibt ein Aspekt unbeachtet, der nicht nur in der Transplantationsmedizin zur Verschlechterung der Patientenversorgung führt: Mit welchen personellen Ressourcen sollen denn flächendeckend Transplantationskoordinatoren beauftragt werden?

Schon heute berichtet nicht nur das DÄ wiederholt davon, dass die verfügbaren Arztarbeitsstunden abnehmen, der Bedarf steigt und ein nicht unwesentlicher Teil der Kollegen ganz oder teilweise aus der Patientenversorgung ausscheidet. Die meisten Kliniken stellen schon jetzt zahlreiche ärztliche Arbeitszeit für Beratung, Qualitätsmanagement und Geschäftsführung ab und werden zu Recht anmerken, dass eine Transplantationsbeauftragung, vor allem in der Breite der Fläche, erneut viele Stunden bindet, die anderswo fehlen.

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Der Beauftragte bleibt deshalb vielerorts ein frommer Wunsch, wie viele andere, deren Erfüllung gut für unsere Patienten wäre . . .

Markus Wedemeyer, 27578 Bremerhaven

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