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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(50): A-2512 / B-2184 / C-2140

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Graduierten-Stipendium der Novartis-Stiftung für therapeutische Forschung. Das mit 8 000 Euro dotierte Stipendium erhält Dr. med. Vinzenz Oji von der Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten der Universität Münster. Etwa einer von 250 Menschen leidet in Deutschland an einer Ichthyosis vulgaris. Häufig neigen die Betroffenen zusätzlich zu Neurodermitis und zu Allergien. Wie der Zusammenhang molekular und zellulär zustande kommt, ist Gegenstand von Ojis Forschung.

Andreas Jäckel, Amir Yazdi und Gerd Plewig (von links). Foto: Galderma-Förderkreis e.V.
Andreas Jäckel, Amir Yazdi und Gerd Plewig (von links). Foto: Galderma-Förderkreis e.V.

Theodor-Nasemann-Stipendium – verliehen von dem Kuratorium des Galderma-Förderkreises, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. med. Amir Yazdi, Universitätshautklinik Tübingen. Das Forschungsstipendium dient der Grundlagenforschung mit hoher therapeutischer Relevanz zum Thema „Wechselspiel zwischen Entzündung und Tumor“. Der Stipendiat befasste sich mit der Rolle von Entzündungsmediatoren bei der Karzinogenese beim kutanen Plattenepithelkarzinom. Über die Vergabe entschied ein unabhängiges, mit hochrangigen Experten besetztes Kuratorium unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Gerd Plewig, München.

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Arthur-Koestler-Preis „Lebensuhr“, verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben an Dr. med. Michael de Ridder, Berlin, für sein Buch „Wie wollen wir sterben?“.

Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung, gestiftet von der Klinikgruppe Enzensberg und verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. Der mit 5 000 Euro dotierte Preis ging in diesem Jahr an Priv.-Doz. Dr. med. habil. Pawel Bak, Leiter der Abteilung für berufsgenossenschaftliche Heilverfahrenssteuerung und Rehabilitation und Chefarzt der Abteilung für Rehabilitation an der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt am Main. Er erhielt den Preis für seine Arbeit „Multidimensionales Assessment als rationale Grundlage der Prozess- und Ergebnisoptimierung in der Rehabilitation“.

Innovationspreis, verliehen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) an Dr. med. Alexander Lauten und Prof. Dr. med. Hans-R. Figulla. Bereits zum vierten Mal wurden die Kardiologen des Universitätsklinikums Jena mit dem Innovationspreis des BMBF ausgezeichnet. Sie arbeiten derzeit an einem Verfahren, mit dessen Hilfe die Mitralklappe mittels Katheter ersetzt werden kann. Das BMBF fördert das auf zwei Jahre angelegte Projekt mit bis zu 300 000 Euro.

Rising Star Award, Dotation: 500 Euro, verliehen von der United European Gastroenterology Federation und der Association of National European and Mediterranean Societies of Gastroenterology an Priv.-Doz. Dr. Stefan Fichtner-Feigl, Oberarzt an der Klinik und Poliklinik für Chirurgie des Universitätsklinikums Regensburg, für seine international hochklassige wissenschaftliche Tätigkeit auf dem Gebiet der Darmkrebserkrankungen.

Frederik Wenz. Foto: privat
Frederik Wenz. Foto: privat

Claudia-von-Schilling-Preis, dotiert mit 20 000 Euro, gestiftet von der Claudia-von-Schilling-Foundation und verliehen durch die Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover. Preisträger ist Prof. Dr. med. Frederik Wenz, Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universitätsmedizin Mannheim. Mit der Auszeichnung wird seine Arbeit zur intraoperativen Radiotherapie bei Brustkrebs gewürdigt.

Sibylle-Assmus-Förderpreis für Neuroregeneration, Dotation: 5 000 Euro, verliehen von der Stiftung Sibylle Assmus (in Kooperation mit dem NervClub). Den Preis erhielt Priv.-Doz. Dr. med. vet. Kirsten Haastert-Talini, Institut für Neuroanatomie der Medizinischen Hochschule Hannover, für ihre innovativen Arbeiten auf dem Gebiet der peripheren Nervenregeneration und für das Forschungsprojekt „Evaluation des Effekts eines Peptidfragments des C3bot-Proteins auf die Regeneration peripherer Nerven“. EB

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