ArchivDeutsches Ärzteblatt51-52/2010Streitgespräch: Das Beispiel USA
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Herr Dr. Köhler hat vollkommen recht, wenn er im Gegenzug zur ambulanten Versorgung durch Krankenhäuser die Öffnung des stationären Bereichs für die ambulant tätigen Fachärzte fordert.

In den USA ist dies gang und gäbe. Wenn der ambulant tätige Arzt dort seinen Patienten einweist, kann er ihn stationär behandeln und so die Liegezeiten und Behandlungskosten reduzieren. Das wäre auch für das deutsche Gesundheitssystem wirtschaftlich sinnvoll.

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Doch wie Herr Baum schon sagt, muss das auch politisch gewollt sein, und das können Krankenhauskonzern-Lobbyisten, man hört dies von Herrn Dr. Lauterbach, wunderbar abwehren. Also Dr. Köhler, weiter im Kampf für die Öffnung der Krankenhäuser für uns Niedergelassene. Denn es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Dr. med. PhD. Rainer Lohbeck, 58332 Schwelm

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