ArchivMedizin studieren1/2006KfW-Studienkredite: Start am 1. April

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KfW-Studienkredite: Start am 1. April

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, SS 2006: 3

Hibbeler, Birgit

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Foto: BilderBox
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Mehr und mehr Bundesländer planen die Einführung von Studiengebühren oder bitten ihre Studierenden bereits zur Kasse. Zum 1. April startet nun das Studienkreditprogramm der KfW-Förderbank (Kreditanstalt für den Wiederaufbau). Unabhängig von Studienfach und dem Einkommen der Eltern können Studierende von der KfW 100 bis 650 Euro monatlich erhalten. Sicherheiten verlangt die Förderbank nicht. Bundesbildungsministerin Annette Schavan hatte bereits im Februar grünes Licht für die KfW-Studienkredite gegeben. „Die Bundesregierung begrüßt, dass mit diesem Angebot ein wichtiger Schritt zur Erschließung eines funktionierenden Marktes der Bildungsfinanzierung gemacht wird“, erklärte Schavan.

Die KfW fördert in der Regel bis zu zehn Semester, plus vier Semester bei begründetem Antrag. Zweit- und Promotionsstudiengänge werden nicht gefördert. Zum Start des Programms liegt der Zinssatz bei 5,1 Prozent. Die Rückzahlung erfolgt erst mit dem Eintritt ins Berufsleben in monatlichen Raten. Sie kann bis auf 25 Jahre gestreckt werden. Dass die Vertragsbedingungen der KfW-Förderbank studentenfreundlich sind, hat einen Grund: Das Kreditinstitut gehört zu 80 Prozent dem Bund und zu 20 Prozent den Ländern.

Ursprünglich sollte das Studienkredit- Programm der KfW bereits zum Wintersemester 2005 starten, war dann jedoch ein halbes Jahr auf Eis gelegt worden. Die KfW wollte nach eigenen Angaben mit dem Angebot nicht in die Mühlen des Bundestagswahlkampfes geraten. BH

Modellrechnung: www.aerzteblatt-studieren.de Webcode: 06001; Kreditanträge bei der KfW: www.kfw-foerderbank.de
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