ArchivMedizin studieren1/2007Ärztestatistik: Junge Ärztinnen in der Überzahl

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Ärztestatistik: Junge Ärztinnen in der Überzahl

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, SS 2007: 3

Gerst, Thomas

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Foto: Mauritius
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Frauen stellen inzwischen mehr als die Hälfte aller Berufsanfänger in der Medizin. Der Anteil der Ärztinnen an den Erstmeldungen bei den Ärztekammern lag im Jahr 2006 bei 55,5 Prozent – so das Ergebnis der neuesten statistischen Erhebungen der Bundes­ärzte­kammer. Die Männer scheinen hingegen in der Medizin auf dem Rückzug. Seit 2003 geht die Zahl der berufstätigen Ärzte zurück. Der Anteil der Ärztinnen an der Gesamtzahl der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte ist seit 1991 kontinuierlich angestiegen und lag 2006 bei 40 Prozent. Im ambulanten Bereich stellen Ärztinnen mittlerweile 37,5 Prozent.

Erfreuliches ist vom Arbeitsmarkt zu vermelden. Zum September 2006 waren bei der Bundesagentur für Arbeit 4 616 Ärztinnen und Ärzte arbeitslos gemeldet – ein Rückgang gegenüber 2005 um 25,8 Prozent. Bezogen auf die Zahl der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte bedeutet dies eine Arbeitslosenquote von 1,5 Prozent und liegt deutlich unter der Quote, ab der man von Vollbeschäftigung spricht. Nähere Infos: www.aerzteblatt.de/artikel/07698 TG
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