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Erstmals Geld im PJ

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, SS 2007: 3

Schmedt, Michael

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LNSLNS Erstmals erhalten Medizinstudierende im Praktischen Jahr (PJ) für ihren Einsatz im Krankenhaus Geld. Der Marburger Bund und die Helios-Kliniken vereinbarten im Rahmen des ersten bundesweit gültigen arztspezifischen Tarifvertrags für private Krankenhäuser, dass Medizinstudierende, die bei einem Helios-Lehrkrankenhaus ihr PJ absolvieren, monatlich eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 400 Euro bekommen. Der Tarifvertrag gilt seit dem 1. Januar 2007. Aus Sicht von Jonas Johannink, Bundeskoordinator Medizinische Ausbildung der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (BVMD), ist „das Thema ‚Vergütung‘ im PJ bei Medizinstudierenden sehr umstritten. Wir von der Arbeitsgemeinschaft Medizinische Ausbildung der BVMD meinen, dass es im PJ vor allem auf die Anleitung und eine möglichst gute Ausbildung ankommt“. Der Vorsitzende des Marburger Bundes, Dr. med. Frank-Ulrich Montgomery, begrüßte die Regelung und sieht darin einen erheblichen Wettbewerbsvorteil für den privaten Klinikkonzern gegenüber den übrigen Krankenhausarbeitgebern Deutschlands. mis
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