ArchivMedizin studieren2/2008Praktisches Jahr in der Chirurgie: „Das Fach liegt mir sehr“

Karriere

Praktisches Jahr in der Chirurgie: „Das Fach liegt mir sehr“

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, WS 2008/09: 19

Ascher, Johannes

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Foto: Barbara Krobath
Foto: Barbara Krobath
Am Anfang meines Studiums habe ich gedacht: „Chirurgie, nie im Leben!“ Das hat sich aber gewandelt. Vor allem nach einem Skiunfall, als ich selbst operiert werden musste, habe ich gemerkt, wie spannend Chirurgie ist und vor allem, wie effektiv man als Chirurg helfen kann. Auch wenn man in der Ambulanz kleinere Verletzungen behandelt, zum Beispiel einen Schnitt in den Finger, kann man schnell helfen und hat dabei auch noch einen engen Kontakt zu den Patienten.

Die großen OPs sind natürlich schon für sich besonders interessant. Chirurgie liegt mir, auch weil ich gerne mit den Händen arbeite. Chirurgen haben noch etwas von echten Heilern. In anderen Fächern habe ich oft den Eindruck, dass man da in der Therapie mit dem Kugelschreiber nur Rezepte ausfüllt (lacht).

Es stimmt schon, dass die Arbeitszeiten in der Chirurgie oft lang sind und viele Dienste anfallen. Familie und Beruf zu vereinbaren ist nicht leicht. Aber es geht, das lässt sich mit Absprache und guter Organisation regeln.Johannes Ascher, praktisches Jahr, Köln
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