ArchivMedizin studieren1/2007Umfrage: „Zukunft Arzt?“
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LNSLNS Dem deutschen Gesundheitswesen gehen die Ärzte aus!“ So lautete schon 2003 die Schlagzeile zur Studie der Altersstruktur- und Arztzahlentwicklung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundes­ärzte­kammer. Die Untersuchung zeigte vor allem einen kontinuierlichen Rückgang der Absolventenzahlen (25 Prozent in acht Jahren). Die Zahl der Studienabbrecher beziehungsweise Studienplatzwechsler bezifferte die Studie auf rund 2 600 jährlich, was in etwa 20 Prozent eines Studentenjahrgangs entspricht. (Webcode 07002)

Mitmachen und gewinnen bei der Umfrage zur beruflichen Zukunft der Medizinstudierenden
Mitmachen und gewinnen bei der Umfrage zur beruflichen Zukunft der Medizinstudierenden
Zudem gehen immer mehr Absolventen nicht mehr in die kurative Patientenversorgung. Meist suchen sich die Nachwuchsmediziner Berufsalternativen. Ein zunehmender Ärztemangel ist die Folge. Die Berufsverbände der Hausärzte, Kinderärzte, Notfallmediziner, Chirurgen und vieler anderer Fachgebiete schlagen Alarm. Nicht zuletzt die schlechten Arbeitsbedingungen und fehlende Perspektiven sorgen für den Nachwuchsmangel, wie 2006 eine Umfrage der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. zeigte. Rund 20 Prozent der Befragten waren sich noch unschlüssig, ob sie überhaupt im Krankenhaus oder einer Arztpraxis arbeiten wollten. (Webcode 07003)

Foto: Fotolia/Bartekoske, Fotolia/Zdorov
Foto: Fotolia/Bartekoske, Fotolia/Zdorov
Wie sehen die Medizinstudierenden 2007 ihre berufliche Zukunft? Dieser Frage geht das Deutsche Ärzteblatt Studieren.de jetzt mit einer Umfrage nach. Ist die kurative Tätigkeit noch ein attraktives Feld, wie schätzen die Studierenden ihr berufliches Ziel ein, was ist ihnen wichtig für die Arbeitszufriedenheit?

Ab sofort bitten wir deshalb alle Medizinstudierenden unter www.aerzteblattstudieren.de/umfrage, mit der Beantwortung von zwölf Fragen ihre Einschätzung zu geben. Als Preise winken den Teilnehmern: Exemplare des „Lehrbuchs Vorklinik“, Blutdruckmessgeräte, ein Stethoskop und Büchergutscheine. Die Ergebnisse der Umfrage präsentiert das Deutsche Ärzteblatt im Juni im Rahmen einer Podiumsdiskussion der Reihe „Deutsches Ärzteblatt – Wortwechsel“ in Berlin. Michael Schmedt
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