ArchivMedizin studieren2/2009Deutscher Ärztinnenbund: Medizin studieren mit Kind

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Deutscher Ärztinnenbund: Medizin studieren mit Kind

Richter-Kuhlmann, Eva

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Nicht immer ist die Mitarbeit von Kleinkindern hilfreich. Doch das Studium bietet noch Freiräume. Foto: Photothek
Nicht immer ist die Mitarbeit von Kleinkindern hilfreich. Doch das Studium bietet noch Freiräume. Foto: Photothek
Einer aktuellen Pilotstudie des Universitätsklinikums Ulm zufolge ist das Studium für angehende Medizinerinnen der beste Zeitpunkt für Nachwuchs. Es sei im Vergleich zum praktischen Jahr oder zur Facharztweiterbildung unter allen „ungünstigen“ Zeitpunkten noch der „günstigste“, heißt es in der Pilotstudie. Sie analysiert, mit welchen Schwierigkeiten Studierende mit Kindern zu kämpfen haben, und entwickelt Konzepte.

„Familienfreundlichkeit gehört in das Leitbild von Universitäten und sollte in den medizinischen Fakultäten zügig umgesetzt werden“, erklärte angesichts der Studie die Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes e.V., Dr. med. Astrid Bühren. Eine Hilfe soll die im Mai veröffentlichte Checkliste „Medizin studieren mit Kind“ des Deutschen Ärztinnenbundes e.V. bieten.

„Wir sehen in dieser Checkliste eine gute Chance für Lehrkrankenhäuser und Lehrpraxen, sich als familienfreundlicher späterer Arbeitsplatz zu positionieren und sich in lokalen Bündnissen für die Gestaltung einer familienfreundlichen Studien-, Arbeits- und Lebenswelt einzusetzen“, sagte Bühren. Der Deutsche Ärztinnenbund bietet zudem Unterstützung für unverschuldet in finanzielle Not geratene Medizinstudentinnen und Ärztinnen an. ER

Infos zur Checkliste Die Checkliste „Medizin studieren mit Kind“ enthält Anregungen von der Organisation des Studiums und der Kinderbetreuung
über die Finanzierung des Studiums bis zu Serviceangeboten für
familiäre Aufgaben und ist zu finden unter www.aerztinnenbund.de. Informationen zur Ulmer Studie gibt es unter http://idw-online.de/pages/de/
news327284.
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