ArchivMedizin studieren1/2009Umfrage: Zukunft Arzt
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LNSLNS Wie und wo sehen die heutigen Medizinstudierenden ihre berufliche Zukunft? Wie beurteilen sie die derzeitige Arbeitssituation in den Krankenhäusern und Praxen? Das Deutsche Ärzteblatt Studieren. de möchte den Sorgen und Problemen der Nachwuchsmediziner auf den Grund gehen und startet deshalb zu Beginn des Sommersemesters 2009 eine erneute Umfrage zum Thema „Zukunft Arzt?“.

Die gleichnamige Internetbefragung vor zwei Jahren förderte ein überraschendes Ergebnis zutage: Fast zwei Drittel der 1 600 Teilnehmer aus allen medizinischen Fakultäten Deutschlands konnten sich vorstellen, dauerhaft auszuwandern. Ihren Wunsch nach einer Tätigkeit im Ausland begründeten die Studentinnen und Studenten mit einem besseren Arbeitsklima (89 Prozent), geregelten Arbeitszeiten (88 Prozent), dem Interesse an der Sprache und Kultur des anderen Landes (88 Prozent), einer besser strukturierten Aus- und Weiterbildung (80 Prozent), einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf (76 Prozent) sowie guten Karrierechancen nach der Rückkehr (67 Prozent). Gleichzeitig ergab die Umfrage von 2007, dass der klassische Arztberuf – allen Unkenrufen zum Trotz – noch nicht an Attraktivität verloren hat: 90 Prozent der Nachwuchsmediziner wollten kurativ tätig werden.

Dies scheint eine gute Entscheidung zu sein: Der ärztliche Arbeitsmarkt in Deutschland ist günstiger denn je; die Nachfrage der Krankenhäuser nach Fachärztinnen und -ärzten so hoch ist wie nie zuvor. In der Tat werden die angehenden Ärztinnen und Ärzte von allen Seiten umworben, was auch die jährlich Ende Oktober in Berlin stattfindenden Kongresse „Perspektiven und Karriere“ des Deutschen Ärzteblattes und Deutschen Ärzte-Verlages zeigen. Es ist also an der Zeit, die Schwachstellen bei der Ausbildung von jungen Medizinern in Deutschland zu benennen. Nur so können Verbesserungen bewirkt werden.

Wir bitten deshalb alle Medizinstudierenden im Sommersemester 2009 unter www.aerzteblatt-studie ren.de/umfrage an unserer Internetbefragung teilzunehmen, die von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschlands (bvmd) unterstützt wird. Auch diesmal winken den Teilnehmern wieder lukrative Preise in Form von Lehrbüchern oder Büchergutscheinen. Die Ergebnisse der Umfrage veröffentlicht das Deutsche Ärzteblatt Studieren.de in seiner nächsten Ausgabe zum Wintersemester 2009/10. Gleichzeitig werden sie auf dem 3. Kongress „Perspektiven und Karriere“ des Deutschen Ärzteblattes und Deutschen Ärzte-Verlages am 23. und 24. Oktober 2009 in Berlin öffentlich präsentiert. Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann
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