ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2011Leitlinie: Entscheidungen am Lebensende

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Leitlinie: Entscheidungen am Lebensende

Dtsch Arztebl 2011; 108(1-2): A-46 / B-35 / C-35

EB

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Das Klinikum der Universität München hatte bereits im Jahr 2004 eine Leitlinie zum Umgang mit Patientenverfügungen für die eigenen Mitarbeiter erstellt, die von vielen Krankenhäusern übernommen wurde. Durch das im Sommer 2009 verabschiedete Gesetz zur Patientenverfügung war eine Revision der Leitlinie notwendig. Diese Anpassung an die veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen hat der Arbeitskreis Patientenverfügungen des Klinikums, dem Vertreter aus verschiedenen medizinischen Fachrichtungen (unter anderem Palliativmedizin, Intensivmedizin, Neurologie, Onkologie, Psychiatrie, Rechtsmedizin) und Berufsgruppen (Pflegende, Seelsorger, Ethiker, Juristen) angehören, jetzt abgeschlossen.

Mitarbeitern in Gesundheitseinrichtungen bieten die Leitlinien eine Orientierung für den Umgang mit Patientenverfügungen. Foto: vario images
Mitarbeitern in Gesundheitseinrichtungen bieten die Leitlinien eine Orientierung für den Umgang mit Patientenverfügungen. Foto: vario images

Auch der bereits bei der ersten Version festgelegte Ablauf, um Entscheidungen am Lebensende treffen zu können, wurde an die neue Gesetzgebung angepasst, er konnte dabei aber seine Grundstruktur unverändert beibehalten. Die revidierte Version der Leitlinie wurde zusätzlich durch den Vizepräsidenten des Oberlandesgerichts München, Dr. iur. Hans-Joachim Heßler, juristisch geprüft. Nach Verabschiedung durch den Klinikumsvorstand wurde die Leitlinie im November 2010 veröffentlicht.

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Die Leitlinie steht als Kurz- und als Langfassung zum freien Download im Internet zur Verfügung (www.klinikum.uni-muenchen.de), damit möglichst viele klinische Einrichtungen wie Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime und Hospize die Möglichkeit haben, auf ein rechtlich geprüftes und in der Praxis bewährtes Dokument zurückzugreifen. EB

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