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Verleihungen

Dtsch Arztebl 2011; 108(1-2): A-48 / B-38 / C-38

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Alzheimer-Forschungspreis – verliehen von der Hans-und-Ilse-Breuer-Stiftung. Die mit 100 000 Euro höchstdotierte Auszeichnung für Alzheimerforschung in Deutschland erhielt Prof. Dr. Paul Saftig, Professor für Biochemie an der Christians-Albrecht-Universität zu Kiel. Saftig war maßgeblich an der Identifizierung der biologischen Funktion von drei Genen beteiligt, welche die „Alzheimerschere“ codieren. Es handelt sich dabei um Enzyme, die für die Entstehung von Amyloidablagerungen im Gehirn verantwortlich sind.

Brigitte Meier, Rainer Riedel, Ulrike Teßarek und Michael Möllmann (von links). Foto: St. Franziskus-Hospital
Brigitte Meier, Rainer Riedel, Ulrike Teßarek und Michael Möllmann (von links). Foto: St. Franziskus-Hospital

Healthcare-Managerin des Jahres – Dieser Titel wurde vom Institut für Medizin­ökonomie und Medizinische Ver­sorgungs­forschung der Rheinischen Fach­hoch­schule Köln in Kooperation mit dem Cluster­management Gesundheits­wirtschaft.NRW an Dr. med. Ulrike Teßarek verliehen. Als Netzwerk­managerin im St.-Franziskus-Hospital Münster entwickelte sie ein strategisches Managementkonzept für intersektorale Kooperationen im Gesundheitswesen. Sie unterstützte die Entwicklung und den Aufbau des Franziskus-Carrés, eines Ärztehauses mit 17 Facharztpraxen, auf dem Gelände des Hospitals. Nun verantwortet Teßarek die Weiterentwicklung der Kooperation zwischen dem Franziskus-Carré und dem St.-Franziskus-Hospital.

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Traugott-Riechert-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), Dotation: 5 000 Euro, gestiftet von der Firma Medtronic, an Dr. med. Philipp René Dammann, Essen. Folgende Auszeichnungen wurden ebenfalls von der DGNC vergeben: Das Wilhelm-Tönnis-Stipendium, Dotation: 10 000 Euro, ging an Dr. med. Dorothee Wachter, Göttingen. Das DePuy-Spine-Stipendium zur Förderung des neurochirurgischen Nachwuchses auf dem Gebiet der Wirbelsäulenchirurgie, Dotation: 3 500 Euro, erhielt Dr. med. Ronen Sircar, Freiberg. Die Stipendien der Stiftung Neurochirurgische Forschung, Dotation: je 10 000 Euro, gingen an die Mediziner Dr. Thomas Freiman, Freiburg, Dr. Jana Glumm, Berlin, Dr. Elvis J. Hermann, Hannover, Priv.-Doz. Dr. Sven R. Kantelhardt, Göttingen, Dr. Berk Orakcioglu, Heidelberg, und Priv.-Doz. Dr. Andreas M. Stark, Kiel. Die Fedor-Krause-Medaille erhielt Prof. Dr. med. Rudolf Fahlbusch, Hannover, in Anerkennung seiner überragenden Beiträge zur Neurochirurgie und seiner Verdienste um die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie. Mit der Verleihung der Medaille ist die Ehrenmitgliedschaft in der DGNC verbunden.

Humboldt Research Award – Der mit 60 000 Euro dotierte und von der Alexander-von-Humboldt-Stiftung verliehene Preis ging an einen führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der vagalen autonomen Regulation, Prof. Dr. Julian F. Thayer, Gesundheitspsychologe, Ohio State University in Columbus (USA). Mit dem Preis unterstützt die Stiftung gezielt den Ausbau der wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen ihm und dem Mannheimer Institut für Public Health der Medizinischen Fakultät Mannheim. Die Auszeichnung ermöglicht dem Preisträger Forschungsaufenthalte in Mannheim.

Organspendepreis – verliehen von der Deutschen Stiftung Organtransplantation und den Ge­sund­heits­mi­nis­terien Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein an die Klinik am Bürgerpark (Bremerhaven), das Altonaer Kinderkrankenhaus, die Medizinische Hochschule Hannover und das Krankenhaus Reinbek St.-Adolf-Stift für ihr Engagement für die Organspende. Außerdem wurde das Westküstenklinikum Heide mit dem Sonderpreis für nachhaltiges Engagement geehrt.

Volker Diehl, Foto: MedizinFotoKöln9
Volker Diehl, Foto: MedizinFotoKöln9

Wallace H. Coulter Award – Prof. Dr. med. Volker Diehl, ehemaliger Direktor der Klinik I für Innere Medizin am Universitätsklinikum Köln, ist mit dem Wallace H. Coulter Award for Lifetime Achievement ausgezeichnet worden. Es handelt sich um die höchste Auszeichnung der American Society of Hematology. Diehl wird für seine Pionierforschung auf dem Feld des Hodgkin-Lymphom ausgezeichnet.

Forschungspreis der Dr.-Siegried-Stettendorf-Stiftung – dotiert mit 5 000 Euro, verliehen an Prof. Dr. med. Martin Schaller, Oberarzt an der Universitätshautklinik Tübingen, für seine Forschungsarbeiten zur molekularen Pathogenese von Candida albicans-Infektionen. Der Preis wird jährlich an Wissenschaftler verliehen, die sich in der klinisch orientierten Grundlagenforschung im Bereich der Hauterkrankungen verdient gemacht haben. EB

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