ArchivDeutsches Ärzteblatt41/1997Ford Puma: Sportwagen für Einsteiger

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Ford Puma: Sportwagen für Einsteiger

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LNSLNS Ford präsentiert mit dem Puma einen kleinen Sportwagen zu einem Einstandspreis von knapp 32 000 DM. Nur 135 Tage benötigte der Hersteller, um das Blechkleid des neuen Sportcoupés zu gestalten - alles per Computer. Der Puma ist nach dem Ka das zweite Fahrzeug, welches auf der Fiesta-Plattform aufsetzt, also im wesentlichen das Fahrgestell und einen Großteil der Technik des Kleinwagenbestsellers in modifizierter Form mit übernimmt. Auf den vorderen Sitzen ist das Platzangebot reichlich, hinten geht es dagegen - wie bei fast allen Coupés - eng zu.
Das 1,7-Liter-Aggregat, ein neu entwickelter Motor, hat mit 92 kW/125 PS genügend Reserven in jeder Fahrsituation. Der Verbrauch des Puma, dessen neues Triebwerk eine variable Nockenwelle aufweist, ist nach Angaben des Herstellers gering: 7,4 Liter auf hundert Kilometer. Puma-Käufer tendieren mutmaßlich zu einem insgesamt sportlichen Fahrzeug. Der "Sound" des jüngsten FordSprößlings kommt diesen Vorstellungen entgegen; laut ist das Fahrzeug aber eigentlich nicht. Bei den Fahreigenschaften gelang Ford ein ausgewogener Kompromiß zwischen einer bemerkenswerten (im sportlichen Sinne harten) Straßenlage und gutem Komfort. Der Puma glänzt mit einer sehr umfangreichen Serienausstattung. Dazu zählen unter anderem Servolenkung, elektronisches Vierkanal-ABS, elektronische Bremskraftverteilung, elektronisch gesteuerte Antischlupfregelung, Fahrer- und Beifahrerairbag, Zentralverriegelung, Wegfahrsperre, elektrisch höhenverstellbarer Fahrersitz und Lederlenkrad. Bereits mit dem Verkaufsstart können die Kölner Autobauer mehr als zufrieden sein: Die Nachfrage übersteigt nach ihren Angaben deutlich die Fertigungskapazitäten von derzeit 30 000 Stück pro Jahr. Mit Sonderschichten versucht Ford nun, die Lieferzeiten zu verkürzen. MS
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