ArchivMedizin studieren2/2010Wettbewerb zur Zukunft der Lehre: Charité überzeugte Jury

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Wettbewerb zur Zukunft der Lehre: Charité überzeugte Jury

Deutsches Ärzteblatt Studieren.de, 2/2010: 3

Richter-Kuhlmann, Eva

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Bereits jetzt bündelt das Fachzentrum der Berliner Charité zehn ausbildungsrelevante Bereiche unter einem Dach. Dazu gehört unter anderem das Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten. Foto: ddp
Bereits jetzt bündelt das Fachzentrum der Berliner Charité zehn ausbildungsrelevante Bereiche unter einem Dach. Dazu gehört unter anderem das Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten. Foto: ddp

Für ihr Konzept für die medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung erhält die Charité – Universitätsmedizin Berlin im Rahmen des Wettbewerbs „Bologna – Zukunft der Lehre“ 900 000 Euro. Mit der Initiative wollen die Stiftung Mercator und die VolkswagenStiftung die Lehre an deutschen Hochschulen stärken und stellen dafür bis zu zehn Millionen Euro bereit.

Ziel des Fachzentrums der Berliner Charité ist es, die Ausbildung von
Ärzten in Deutschland auf der Grundlage evidenzbasierter Erkenntnisse

zu verbessern. Bereits mit der Einführung des ersten Reformstudiengangs Medizin 1999 habe die Charité richtungsweisende Impulse zur Neugestaltung der Ausbildung gegeben, erklärt Prof. Dr. med. Annette Grüters-Kieslich, Dekanin der Charité. „Mit der Gründung des ers
ten Fachzentrums für medizinische Hochschullehre und evidenzbasierte Ausbildungsforschung in Deutschland möchte die Charité diesen Weg fortsetzen.“

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Innerhalb der nächsten drei Jahre soll das Fachzentrum zu einem nationalen Referenzzentrum für die Ausbildung in der Medizin ausgebaut werden. „Von dieser innovativen Einrichtung und der umfangreichen Expertise an der Charité sollen alle medizinischen Fakultäten in Deutschland profitieren“, betont Prof. Dr. med. Manfred Gross, Prodekan für Studium und Lehre. „Wir verstehen uns als Anlaufstelle für Fragen rund um die medizinische Ausbildung und möchten durch hochschuldidaktische Angebote die Kompetenzen für die Lehre verbessern.“ ER

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